Minister Laschet eröffnet Fotoausstellung „Frauen die forschen“

14. September 2009

Minister Laschet eröffnet Fotoausstellung „Frauen die forschen“: „Wir brauchen mehr Naturwissenschaftlerinnen“

„Ob Mathematik, Biologie, Physik, Elektronik oder Medizin - Frauen glänzen heute in allen Disziplinen. Sie sind aber häufig für die breite Öffentlichkeit eher unsichtbar. Mit dieser Ausstellung erhalten Naturwissenschaften und Technik ein weibliches Gesicht“, sagte heute Frauenminister Armin Laschet im Rahmen der Fotoausstellung „Frauen die forschen“ in Düsseldorf.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Ob Mathematik, Biologie, Physik, Elektronik oder Medizin - Frauen glänzen heute in allen Disziplinen. Sie sind aber häufig für die breite Öffentlichkeit eher unsichtbar. Mit dieser Ausstellung erhalten Naturwissenschaften und Technik ein weibliches Gesicht“, sagte heute
(14. September 2009) Frauenminister Armin Laschet im Rahmen der Fotoausstellung „Frauen die forschen“ in Düsseldorf. Zwei der portraitierten Spitzenforscherinnen, die Mathematikerin Dr. Tanja Clees und die Biologin und Wolfsforscherin Gesa Kluth waren bei der Ausstellungseröffnung ebenfalls anwesend.

In vielen naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik, Biologie, Chemie und Medizin sind Frauen bereits heute gut vertreten. Im Wintersemester 2008/2009 zählten in Nordrhein-Westfalen die Studienbereiche Medizin, Mathematik und Biologie zu den zehn am stärksten besetzten Studiengängen bei Frauen. Nach Erhebungen des IT.NRW liegt der Frauenanteil in diesen Fächern zum Teil deutlich über dem der Männer (Medizin: Frauen - 9.390, Männer - 5.924; Mathematik: Frauen - 8.978, Männer - 8.516; Biologie: Frauen - 7.446, Männer - 5.241). Deutlich unterrepräsentiert sind Frauen in den Studienbereichen Elektrotechnik, Informatik und Bauingenieurwesen.

40 Prozent der studienberechtigten jungen Frauen sind prinzipiell naturwissenschaftlich-technisch interessiert. Weit weniger als ein Viertel entscheidet sich für ein entsprechendes Studium. Nur 31 Prozent der Absolventinnen dieser Fächer planen eine Karriere in der Wirtschaft.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des heute schon bestehenden Fachkräftemangels kann auf die technisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen von Frauen nicht mehr verzichtet werden.

Minister Laschet: „Die Visionen von heute werden das Leben von morgen und übermorgen maßgeblich bestimmen. Naturwissenschaft und Technik kommen hierbei wesentliche Gestaltungsaufgaben zu. Deshalb ist es wichtig, dem Wissen und Können von Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen mehr Beachtung und Anerkennung zu schenken und ihre Vorbildfunktion für andere Frauen herauszustellen.“

Auf dem Weg, mehr Frauen für natur- und ingenieurwissenschaftliche Berufe zu begeistern, ist Nordrhein-Westfalen schon ein Stück weiter gekommen. Gleich mehrere Universitäten und Fachhochschulen weisen Frauenanteile auf, die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen. Auch die Anteile an Frauen, die in diesen Berufen arbeiten, steigen in Nordrhein-Westfalen landesweit stärker als bundesweit. Minister Laschet: „Insgesamt entscheiden sich aber immer noch viel zu wenige Frauen für diesen Karriereweg. Die Landesregierung möchte deshalb mit der Präsentation der Ausstellung von Bettina Flitner jungen Frauen Mut machen und ihnen tolle Vorbilder zeigen.“

Die Ausstellung ist im Auftrag des FrauenMediaTurm entstanden und ist in der Zeit vom 14. bis 30. September 2009 im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Horionplatz 1, 40213 Düsseldorf, montags - freitags von 10.00 – 16.00 Uhr kostenlos zu besichtigen.

Anschließend wird sie vom 5. bis 23. Oktober 2009 im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Schwanstraße 3, 40476 Düsseldorf, gezeigt. 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211/8618-4338.

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