Minister Laschet eröffnet Ausstellung „Angekommen!? Lebenswege jüdischer Einwanderer“ im Jüdischen Museum Westfalen

21. Februar 2010

Minister Laschet eröffnet Ausstellung „Angekommen!? Lebenswege jüdischer Einwanderer“ im Jüdischen Museum Westfalen

„Deutschland trägt eine besondere Verantwortung für jüdisches Leben. Die Festigung jüdischen Lebens ist deshalb ein wichtiges Anliegen der Landesregierung“, erklärte Integrationsminister Armin Laschet bei der Eröffnung der Ausstellung „Angekommen!? Lebenswege jüdischer Einwanderer“ im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten.

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Deutschland trägt eine besondere Verantwortung für jüdisches Leben. Die Festigung jüdischen Lebens ist deshalb ein wichtiges Anliegen der Landesregierung“, erklärte Integrationsminister Armin Laschet heute (21. Februar 2010) bei der Eröffnung der Ausstellung „Angekommen!? Lebenswege jüdischer Einwanderer“ im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten. Der Minister erinnerte daran, dass jüdisches Leben in Deutschland und weiten Teilen Europas eine lange Tradition hat, der der Nationalsozialismus ein Ende gesetzt hat. Laschet: „Für uns ist es heute wichtig, das Erblühen des jüdischen Lebens in Deutschland zu unterstützen.“

„Noch vor 25 Jahren hat niemand voraussehen können, welche Entwicklung jüdisches Leben und jüdische Gemeinden in Deutschland tatsächlich nehmen werden“, so Laschet weiter. Inzwischen hat die Zuwanderung aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion in weniger als einer Generation die Zusammensetzung der jüdischen Gemeinden stark verändert und an vielen Orten, vor allem in den Großstädten des Ruhrgebiets, jüdisches Leben neu entstehen lassen. Diese positive und überraschende Entwicklung sei erst möglich geworden durch die ganz besonderen historischen Umstände: Der Zusammenbruch des Ostblocks und die friedliche Revolution in der DDR.

„107 jüdische Gemeinden in Deutschland mit über 100.000 organisierten Mitgliedern sind ein Vertrauensbeweis in die Demokratie und dafür, dass die Bürger- und Menschenrechte in unserem Land dauerhaft gesichert sind“, sagte Laschet.

Die Ausstellung „Angekommen!? Lebenswege jüdischer Einwanderer“ des Jüdischen Museums Westfalen und die Publikation dazu gewähren exemplarische Einblicke in den noch andauernden Integrationsprozess.

Das Jüdische Museum in Dorsten, Julius-Ambrunn-Straße 1 (Nähe Bahnhof) ist geöffnet Dienstag bis Freitag, 10.00 - 12.30 Uhr sowie 15.00 - 18.00 Uhr; Samstag, Sonntag, Feiertage 14.00 - 17.00 Uhr. Montag geschlossen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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