Erfolgsgeschichte: Integration von Deutschen aus Russland

24. April 2010

Minister Laschet: „Deutsche aus Russland sind Erfolgsgeschichte der Integration“

"Die rund 700.000 Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, die seit 1989 nach Nordrhein-Westfalen gekommen sind, haben bei uns ihre neue, alte Heimat gefunden. Ohne diese Menschen, die zur Vielfalt unseres Landes beitragen, wären wir heute kulturell und wirtschaftlich nicht so gut aufgestellt", betonte Integrationsminister Armin Laschet auf dem Folklore-Festival der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

"Die rund 700.000 Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, die seit 1989 nach Nordrhein-Westfalen gekommen sind, haben bei uns ihre neue, alte Heimat gefunden. Ohne diese Menschen, die zur Vielfalt unseres Landes beitragen, wären wir heute kulturell und wirtschaftlich nicht so gut aufgestellt", betonte Integrationsminister Armin Laschet heute (24. April 2010) auf dem Folklore-Festival der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Dortmund. Neben dem Integrationsbeauftragten der Landesregierung, Herrn Thomas Kufen, und dem Aus¬siedlerbeauftragten der Bundesregierung, Herrn parlamentarischer Staatssekretär Dr. Christoph Bergner, waren rund 800 Gäste und Aktive aus ganz Nordrhein-Westfalen angereist.

Ausdrücklich bedankte sich Laschet für die Unterstützung und die Leistungsbereitschaft der Aussiedlerinnen  und Aussiedler bei der Integration und dem wirtschaftlichen, kulturellen und sportlichen Erfolg des größten Bundeslandes. Laschet betonte: "Wer Erfolgsgeschichten der Integration sehen will, spricht am Besten mit Deutschen aus Russland. Ihr Engagement für die Bildung ihrer Kinder ist vorbildlich."

Die Integration der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler hat einen wichtigen Stellenwert in der Politik der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Auch wenn Förderprogramme zunehmend nicht mehr auf spezielle Zielgruppen ausgerichtet werden, existieren in Nordrhein-Westfalen gerade für die Gruppe der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler besondere Strukturen, Programme und Unterstützungsmöglichkeiten.

Mit der Öffnung des Förderprogramms von Interkulturellen Zentren und niedrigschwelligen Integrationsvorhaben für Selbstorganisationen, die keinem Wohlfahrtsverband angehören, wurde die Möglichkeit geschaffen, dass auch Spätaussiedler-Organisationen und Ortsgruppen der Landsmannschaft für ihre Integrationsarbeit eine Förderung erhalten. Allein in 2009 standen 65.000 Euro speziell für diese Integrationsarbeit zur Verfügung.

Um die berufliche Qualifikation der Spätaussiedler zu stärken, gibt es mittlerweile viele Programme der Landesregierung, die auch für Spätaussiedler zugänglich sind. So wird die Verbesserung der Chancen von arbeitslosen Zuwanderinnen und Zuwanderern auf (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt aus EU- und Landesmitteln gefördert. In den Jahren 2005 bis 2007 sind 96 Projekte mit einem Finanzvolumen von rund 15,5 Millionen Euro gefördert worden. Nordrhein-Westfalen wirkt mit anderen Bundesländern auch darauf hin, dass die im Ausland erworbenen Schul-, Bildungs- und Berufsabschlüsse besser genutzt werden können, und setzt sich für ein vereinfachtes Anerkennungsverfahren ein.

Minister Laschet: "Die Deutschen aus Russland sind heute ein wichtiger und aktiver Teil unserer Gesellschaft geworden. Dennoch sind sie und ihre Geschichte vielen Einheimischen immer noch fremd geblieben. Die Landesregierung setzt sich deshalb für eine bessere Akzeptanz der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler bei der einheimischen Bevölkerung ein." Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen haben die Broschüre "Deutsche aus Russland. Wer sie sind. Woher sie kommen. Was sie mitbringen." herausgegeben. Die Veröffentlichung berichtet über die Geschichte der Deutschen aus Russland und beantwortet Fragen über Herkunft und Situation der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie ihre Stellung und ihre Bedeutung für Deutschland. Die Broschüre wurde bereits dreimal aufgelegt und erreicht 10.000 Exemplare.

"Wer das Schicksal der Menschen aus Russland kennt, wer etwas weiß über das Leiden so vieler Familien, der redet anders über Spätaussiedler", so Laschet. Dies müsse auch in den Schulen und der politischen Bildung vermittelt werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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