Betreung unter Dreijähriger steigt rasant

1. Dezember 2009

Minister Laschet: „Brutto ist nicht gleich netto und März ist nicht gleich November“

Minister Armin Laschet weist darauf hin, dass zum Beginn des neuen Kindergartenjahres am 1. August 2009 rund 86.000 Plätze für unterdreijährige Kinder gefördert werden konnten. "Im nächsten Kindergartenjahr 2010/2011 werden es bereits über 100.000 Plätze sein. Dieser rasante Anstieg zeigt, welch eine Dynamik in diesem Prozess steckt,“ so der Minister.

Zur Pressekonferenz der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion teilt das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration mit:

„Statistiken muss man lesen können“, sagte heute (1. Dezember 2009) Kinder- und Jugendminister Armin Laschet in Düsseldorf. Am 1. März 2009 besuchten laut Kinder- und Jugendhilfestatistik des Bundes in Nordrhein-Westfalen 52.508 Kinder unter drei Jahren eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Kinderbetreuung. Das entsprach einer Betreuungsquote von 11,6 Prozent. 2005 waren es 11.800 Plätze, gleich 2,8 Prozent.

„Der Ausbau der lange Jahre von der rot-grünen Vorgängerregierung sträflich vernachlässigten Kleinkinderbetreuung ist aber ein solch dynamischer Prozess, dass man im November nur noch schlecht mit den Zahlen vom März arbeiten kann“, sagte Laschet. Die Statistik des Bundes arbeitet mit dem Stichtag im März, der Landeshaushalt, die Kommunen und die Kitas planen nach Kindergartenjahr, das am jeweils 1. August beginnt. „Zum Beginn des neuen Kindergartenjahres am 1. August 2009 konnten rund 86.000 Plätze für unterdreijährige Kinder gefördert werden. Im nächsten Kindergartenjahr 2010/2011 werden es bereits über 100.000 Plätze sein. Dieser rasante Anstieg zeigt, welch eine Dynamik in diesem Prozess steckt!“

Die Landesregierung hält am Ziel fest, im Kindergartenjahr 2010/2011 den Rechtsanspruch für zweijährige Kinder vorzuziehen und im Jahr 2013 für alle Kinder unter drei Jahren 144.000 Plätze bereit zu stellen, was der vereinbarten Erfüllung des Rechtsanspruchs bundesweit entspricht.

„Frau Altenkamp sagt: Dass Nordrhein-Westfalen die zahlenmäßig meisten Plätze hat, ist logisch, weil wir auch die meisten Kinder als bevölkerungsreichstes Bundesland haben“, so Laschet.

„Die meisten Kinder hatten wir aber auch schon 2007. Logisch!“

Zum Vergleich die Zahlen der Bundes-Statistik:

2007

1. Platz: Bayern (35.066)
2. Platz: Berlin (34.535 Plätze)
3. Platz: Sachsen (34.104 Plätze)
4. Platz: Baden-Württemberg (33.027)
5. Platz: Nordrhein-Westfalen (31.997 Plätze)

2009:             

1. Platz: Nordrhein-Westfalen (52.508 Plätze)
2. Platz: Bayern (50.556 Plätze)
3. Platz: Baden-Württemberg (44.472 Plätze)
4. Platz: Berlin (38.293 Plätze)
5. Platz: Sachsen (40.418 Plätze)

Laschet: „Logische Frage: Wer hat am meisten aufgeholt?“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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