Essen: 100-jähriges Bestehen der JVA

8. Oktober 2010

Minister Kutschaty zum 100-jährigen Bestehen der JVA Essen: „Zum Behandlungsvollzug gibt es keine Alternative“

Zur Ausgestaltung des Strafvollzuges als Behandlungsvollzug gibt es nach den Worten von Justizminister Thomas Kutschaty keine Alterna­tive. "Nur so können wir erreichen, dass die Verurteilten nach der Entlassung nicht erneut straffällig werden", sagte der Minister auf einem Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Justizvollzugsanstalt (JVA) Essen.

Das Justizministerium teilt mit:

Zur Ausgestaltung des Strafvollzuges als Behandlungsvollzug gibt es nach den Worten von Justizminister Thomas Kutschaty keine Alterna­tive. "Nur so können wir erreichen, dass die Verurteilten nach der Entlassung nicht erneut straffällig werden", sagte der Minister heute auf einem Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Justizvollzugsanstalt (JVA) Essen.

Ein moderner und zeitgemäßer Behandlungsvollzug müsse den Inhaf­tierten Hilfen anbieten, damit sie nach ihrer Entlassung ihr Leben führen können, ohne erneut straffällig zu werden, dabei Verantwortung gegen­über den Opfern von Straftaten übernehmen und dem berechtigten Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Rechnung tragen.

Notwendig seien auch ein besseres Übergangsmanagement im Zuge der Haftentlassung sowie die Förderung des ehrenamtlichen Engage­ments von Bürgern im Strafvollzug als wichtige Brücke für die Inhaftier­ten zur Außenwelt. "Von besonderer Wichtigkeit ist für mich auch die gezielte Verlegung von geeigneten Gefangenen in den offenen Vollzug", betonte der Minister. "Dort wird ein Lern- und Trainingsfeld von un-schätzbarer Bedeutung bereitgestellt. Der offene Vollzug ist seit Jahr-zehnten in Nordrhein-Westfalen anerkannt und erprobt. Hier nimmt Nordrhein-Westfalen bundesweit einen Spitzenplatz ein."

Nordrhein-Westfalen werde in naher Zukunft ein modernes Strafvoll­zugsgesetz auf den Weg bringen, so der Minister weiter. Das Gesetz werde die vom Bundesverfassungsgericht entwickelten spezifischen verfassungsrechtlichen Grundsätze ebenso einbeziehen wie die Euro­päischen Strafvollzugsgrundsätze.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255.

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