Neue Jugend-Justizvoll­zugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf eingeweiht

15. Dezember 2011

Minister Kutschaty: Neue Jugend-Justizvoll­zugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf eingeweiht

Justizminister Thomas Kutschaty hat die neue Jugend-Justizvollzugs­anstalt Wuppertal-Ronsdorf offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Der Neubau umfasst 510 Haftplätze für junge Straf- und Untersuchungsgefangene. Die Gesamt-Baukosten betrugen 179 Millionen Euro.

Das Justizministerium teilt mit:

Justizminister Thomas Kutschaty hat die neue Jugend-Justizvollzugs­anstalt Wuppertal-Ronsdorf offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Der Neubau umfasst 510 Haftplätze für junge Straf- und Untersuchungsgefangene. Die Gesamt-Baukosten betrugen 179 Millionen Euro.

Der Justizminister betonte: „Wir weihen heute eine Anstalt ein, die mit ihrem modernen Raumangebot landesweit ganz erheblich zu einer verbesserten Unterbringung junger Gefangener beiträgt. Und eben nicht nur einer bloßen ‚Unterbringung' im Sinne einer Verwahrung, sondern zu einem sinnvollen und im gesamtgesellschaftlichen Interesse liegenden Umgang mit den jugendlichen Straftätern.“

Kutschaty hob hervor, in erster Linie müssten jugendliche Täter Unterstützung und Hilfestellung in Freiheit bekommen: „Dabei denke ich an das im Jugendgerichtsgesetz festgeschriebene Erziehungsziel und den dort niedergelegten Vorrang der ambulanten Sanktionen, wie soziale Trainingskurse für junge Gewalttäter, oder den konfliktschlichtenden Täter-Opfer-Ausgleich.“ Leider werde es aber auch immer Fälle geben, in denen sich eine Jugendstrafe nicht vermeiden lasse. Dann sei es das Ziel des nordrhein-westfälischen Jugendstrafvollzuges, straffällig gewordene junge Menschen durch Behandlungsmaßnahmen dazu zu befähigen, künftig ein Leben ohne Straftaten führen zu können.

So sind nach den Worten des Ministers in Wuppertal-Ronsdorf viele Haftabteilungen unterschiedlicher Größen für Wohngruppenvollzug geschaffen worden. Außerdem gibt es 190 Plätze für die berufliche und 100 Plätze für die schulische Bildung. Dem Gefangenensport stehen  eine Sporthalle mit Fitnessräumen und ein Kunstrasensportplatz zur Verfügung. Kleinspiel-, Basket- und Streetballfelder, Tischtennisplatten auf den Freistundenhöfen sowie eine um den gesamten Sportplatz angelegte Joggingstrecke runden das sportliche Angebot ab.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792 255 oder -464.

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