Gefangenenbeschäftigung als tragende Säule des Behandlungsvollzuges

10. Februar 2011

Minister Kutschaty: „Gefangenenbeschäftigung ist eine tragende Säule des nordrhein-westfälischen Behandlungsvollzuges“

Justizminister Thomas Kutschaty hat anlässlich der Fertigstellung der neuen Arbeitshalle in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne - Hafthaus Ummeln - Arbeit und Beschäftigung der Gefangenen als eine tragende Säule der Behandlung im Justizvollzug gewürdigt. "Der hohe Standard der Gefangenenbeschäftigung ist beeindruckend", sagte der Minister.

Das Justizministerium teilt mit:

Justizminister Thomas Kutschaty hat heute anlässlich der Fertigstellung der neuen Arbeitshalle in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne - Hafthaus Ummeln - Arbeit und Beschäftigung der Gefangenen als eine tragende Säule der Behandlung im Justizvollzug gewürdigt. "Der hohe Standard der Gefangenenbeschäftigung ist beeindruckend. Er ist dem Engagement hoch motivierter und gut ausgebildeter Mitarbeiter im Justizvollzug in enger Zusammenarbeit mit der freien Wirtschaft und den externen Arbeitsmarktakteuren zu verdanken", sagte der Minister.

Die Beschäftigung der Gefangenen diene insbesondere dem Ziel, Fähigkeiten für eine Erwerbstätigkeit nach der Entlassung zu vermitteln, zu erhalten oder zu fördern. Ziel sei es, die Startchancen der Gefan­genen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Es sei deutlich rückfall­mindernd, wenn die Gefangenen nach der Entlassung in der Lage seien, ihr Leben aus eigener Kraft zu meistern, betonte der Minister.

Der Justizvollzug arbeitet ständig daran, Arbeitsplätze zu schaffen und die Verhältnisse in den Arbeitsbetrieben denen der freien Wirtschaft möglichst anzugleichen. In den nordrhein-westfälischen Haftanstalten  existieren etwa 180 so genannte Eigenbetriebe des Vollzugs sowie rund 150 von privaten Unternehmen unterhaltene Betriebe. Dort arbeiten täglich im Schnitt rund 10.000 Gefangene. Dies entspricht einer Beschäftigungsquote von annähernd 60 Prozent. "Die Beschäftigungs­quote der Gefangenen bewegt sich in Nordrhein-Westfalen auf einem erfreulich hohen Niveau", sagte der Minister. Die neue Arbeitshalle des Hafthauses Ummeln hat eine Brutto­geschossfläche von 4.200 Quadratmetern und bietet 125 Arbeitsplätze.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

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