Juristenausbildung: Bundesweit einmaliges Projekt in Arnsberg

7. Februar 2011

Minister Kutschaty betont Bildungsauftrag der Justiz – bundesweit einmaliges Modell in Arnsberg

Justizminister Thomas Kutschaty hat im Landgericht Arnsberg Jurastudenten der Ruhr-Universität Bochum zum Auftakt ihrer prak­tischen Studienzeit begrüßt. Dies sei ein bundesweit einmaliges Projekt, lobte der Minister. Der Bildungsauftrag der Justiz werde in Arnsberg sehr ernst genommen und könne als Modell für andere Gerichte gelten.

Das Justizministerium teilt mit:

Justizminister Thomas Kutschaty hat heute im Landgericht Arnsberg Jurastudenten der Ruhr-Universität Bochum zum Auftakt ihrer prak­tischen Studienzeit begrüßt. Dies sei ein bundesweit einmaliges Projekt, lobte der Minister. Der Bildungsauftrag der Justiz werde in Arnsberg sehr ernst genommen und könne als Modell für andere Gerichte gelten.

Rund 90 Studentinnen und Studenten schnuppern in den kommenden sechs Wochen Praxisluft und können gleichzeitig an Lehrveran­staltungen der Ruhr-Universität teilnehmen, die im Landgericht Arnsberg stattfinden. „Diese Verzahnung von universitärem Betrieb und praxis­naher Ausbildung gibt es so bundesweit nur in Arnsberg“, sagte der Minister. Auch das Landgericht und die Staatsanwaltschaft in Detmold strebten eine solch enge Kooperation an. Dieses Engagement, das deutlich über die Kernaufgaben der Justiz hinausgehe, erfülle in idealer Weise den Bildungsauftrag der Justiz, hob der Minister hervor.

Das Landgericht in Arnsberg organisiert nach seinen Worten für die Altersgruppe der 15- bis 17-Jährigen Rechtskundearbeitsgemein­schaften an Schulen und lädt Realschulklassen ein, an Gerichtsver­handlungen teilzunehmen. Für 17- bis 19-Jährige sind Schülerpraktika im Angebot. Jura-Studenten werden durch ihre praktische Studienzeit begleitet und später ausgebildet, wenn sie als Referendare wieder­kommen. In Kooperation mit örtlichen und regionalen Medien werden informative Diskussionsveranstaltungen im Gericht veranstaltet. Eine ehrenamtliche Opferschutzbeauftragte ist installiert, ein deutsch-türkischer Rechtswissenschaftsverein befindet sich in der Gründungs­phase.

„Bildung ist in unserer immer komplexeren Gesellschaft elementar not­wendig. Ich begrüße es daher, wenn die Justiz in Nordrhein-Westfalen über ihre Kernaufgabe hinaus ihren Bildungsauftrag erkennt, annimmt und ausfüllt“, sagte Minister Kutschaty.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.