Erhöhung der Schonvermögen bei Hartz IV wichtiger denn je

30. September 2009

Minister Karl Laumann: „Erhöhung der Schonvermögen bei Hartz IV wichtiger denn je“ Kurzarbeit sichert Beschäftigung

Im September gibt es in Nordrhein-Westfalen trotz der Krise 260.000 Arbeitslose weniger als noch im Mai 2005. "Gleichzeitig ist die Zahl der sozialversicherungs­pflichtig Beschäftigten um 190.000 gestiegen“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Er plädiert dringend für eine Erhlöhung des Schonvermögens beim Arbeitlosengeld II.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilen mit:

„Trotz erheblicher Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise kön­nen wir im September 260.000 Arbeitslose weniger verzeichnen als noch im Mai 2005. Gleichzeitig ist die Zahl der sozialversicherungs­pflichtig Beschäftigten um 190.000 gestiegen“, sagte heute (30. Sep­tember 2009) der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.

„Das Instrument der Kurzarbeit hat dabei sehr zur Beschäftigungssiche­rung beigetragen. Es sichert nach der jüngsten Statistik gut 96.000 Beschäftigungsverhältnisse“, sagte Laumann zur Veröffentlichung der ak­tuellen Arbeitsmarktdaten. „Die Unternehmen ebnen mit Qualifizierung in der Kurzarbeit den Weg, gestärkt aus der Krise hervorzugehen“, so Laumann weiter. Erfreuliche Zeichen seien aber auch, dass junge Men­schen jetzt wieder verstärkt Arbeitsplätze finden und Betriebe wieder mehr zu besetzende Stellen melden.

Er warnte jedoch auch vor der Gefahr, dass Kurzarbeit in Arbeitslosig­keit münden kann. „Und deshalb müssen wir dringend vorbeugen und das Schonvermögen beim Arbeitslosengeld II erhöhen“, betonte Lau­mann mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen in Berlin. „Hier muss unbedingt etwas passieren, weil durch die Krise jetzt auch Menschen ihren Job verlieren, die über teilweise Jahrzehnte lange Ar­beit erhebliche Privatvorsorge für das Alter betrieben haben“, betonte Minister Laumann. „Man braucht ein Schonvermögen von rund 750 Euro pro Lebensjahr, und man muss es bei maximal 50.000 Euro deckeln“, verlangte Laumann. „Nur so verhindern wir, dass langjährig Beschäftigte ihre private Altersvorsorge durch Arbeitslosigkeit verlieren und Gefahr laufen, im Alter keinen ausreichenden Schutz vor Altersarmut mehr zu haben.“

Zusätzlich erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben: „Angesichts der Zahlen müssen wir weiter alles tun, um die Konjunktur zu stabilisie­ren. Die Kurzarbeit ist ein probates Mittel, um qualifizierte Mitarbeiter im Betrieb zu halten.“

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Tel.: 0211/837 2417.

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