Ambulante Kinderkrankenpflege in Essen ausgezeichnet

3. Juli 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Zertifizierung bietet Transparenz und Qualitätssicherung“ / Ambulante Kinderkrankenpflege in Essen ausgezeichnet

„Transparenz und Qualitätssicherung im Gesundheits- und Pflegebe­reich sind besonders wichtig“, sagte Gesundheitsminister Laumann anlässlich der Verleihung des KTQ-Zertifi­kates an die ambulante Kinderkrankenpflege „Die Kängurus“ des Elisa­beth-Krankenhauses in Essen. Sie ist die erste Einrichtung der ambulanten Kinderkrankenpflege, die diese Auszeichnung erhalten hat.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Transparenz und Qualitätssicherung im Gesundheits- und Pflegebe­reich sind besonders wichtig“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (3. Juli 2009) anlässlich der Verleihung des KTQ-Zertifi­kates an die ambulante Kinderkrankenpflege „Die Kängurus“ des Elisa­beth-Krankenhauses in Essen. Sie ist damit die erste Einrichtung der ambulanten Kinderkrankenpflege bundesweit, die diese Auszeichnung erhalten hat.

Der Minister: „Die Betroffenen wollen wissen, was sie für ihr Geld be­kommen und in welcher Qualität. Durch die KTQ-Zertifizierung erhalten kranke und pflegebedürftige Menschen Hinweise, dass ein Anbieter diese Transparenz für seine Kunden sicherstellt“. Der Minister lobt die Einrichtung für ihren Dienst an kranken Kindern und für ihre Arbeit in der Region: „Dies kann auch für andere Dienstleister Vorbild sein“.

„Die Kängurus“ bieten Familien professionelle Hilfe bei der Pflege und Betreuung von schwer erkrankten oder behinderten Kindern. Das Ange­bot reicht von der fachgerechten Pflege zu Hause, in Schule oder Kin­dergarten bis hin zur Beschaffung von Hilfsmitteln und Unterstützung bei Finanzierungsanträgen. Im Team der „Kängurus“ arbeiten ausschließ­lich examinierte Kinderkrankenschwestern.

„Wir müssen für die Zukunft noch mehr qualifizierte Fachkräfte für die Gesundheitsberufe gewinnen“, sagte der Minister. „Der Bereich der Gesundheitsversorgung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Job-Motor entwickelt. Allein in Nordrhein-Westfalen sind ca. eine Million Menschen in diesem Bereich tätig, rund 800.000 davon als sozialversi­cherungspflichtige Beschäftigte“.

Mit der Entscheidung eine Fachhochschule für Gesundheitsberufe (Ge­sundheitscampus) zu schaffen, will die Landesregierung diesen Trend weiter fördern. „Wir wollen den Menschen in Nordrhein-Westfalen eine zeitgemäße gesundheitliche Versorgung bieten und gleichzeitig den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen stärken“, so der Minister wei­ter.

Hintergrund: KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Ge­sundheitswesen) ist ein freiwilliges Zertifizierungsverfahren, das sich vor allem an Krankenhäuser, Praxen, Rehabilitationskliniken sowie statio­näre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste, Hospize und alternative Wohnformen richtet. Getragen wird KTQ von den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenversicherungen, der Bundesärztekammer (BÄK), der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), dem Deutschen Pflegerat (DPR) und dem Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands e.V.

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