Nationale Fachkonferenz „Wettbewerbsvorteil Gesundheit“ in Köln

8. Dezember 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Wirtschaftlicher Erfolg ist auch abhängig von der Gesundheit der Mitarbeiter!“ / Nationale Fachkonferenz „Wettbewerbsvorteil Gesundheit“ in Köln

„Ein gut funktionierendes Gesundheitsmanagement ist unabdingbare Voraussetzung für den Erhalt und die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit“, sagte Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bei der Nationalen Konferenz „Wettbewerbsvorteil Gesundheit“ der BKK in Köln.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Ein gut funktionierendes Gesundheitsmanagement ist unabdingbare Voraussetzung für den Erhalt und die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit“, sagte Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (8. Dezember 2009) bei der Nationalen Konferenz „Wettbewerbsvorteil Gesundheit“ der BKK in Köln. „Gesundheit bei der Arbeit bis zur Rente zu erhalten und zu fördern, ist heute ein bedeutender Wettbewerbsfaktor. Dabei kommt es auf mehr an, als nur auf die Vermeidung von Krankheit“, so Laumann. Gerade für die Zeit nach der Krise müssen Unternehmen gerüstet sein – mit ausreichend qualifiziertem Nachwuchs, aber auch mit gesunden und motivierten Fachkräften. „Lässt man dieses Aspekt schleifen, entwickelt er sich mehr und mehr zu einem gravierenden Wettebewerbsnachteil“, sagte Laumann.

Deshalb hat die Landesregierung das Rahmenkonzept „Erfolgreich Arbeiten: Qualifizierter. Flexibler. Gesünder.“ eingeführt. Gerade in Zeiten rapiden Wandels und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gelte es, die Beschäftigungsfähigkeit zu fördern und zu schützen, so Laumann. „In diesem Zusammenhang bedeutet „Erfolgreich Arbeiten“: Mehr Wettbewerbsfähigkeit für Unternehmen, mehr Chancen und Perspektiven für Beschäftigte, aber auch: Attraktiv sein für Kunden und Beschäftigte.“ Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, die notwendigen betrieblichen und persönlichen Bedingungen eigenständig und nachhaltig zu gestalten. „Sie sollen die vorhandenen Handlungsspielräume nutzen und erweitern können“, so der Minister.

Dazu dienen auf der einen Seite flächenwirksame Instrumente wie die Potentialberatung, der Bildungsscheck und vielfältige Informations- und Beratungsangebote. Andererseits werden neue Instrumente und Verfahren im Rahmen innovativer Projekte entwickelt. „So führen wir mit einigen Krankenkassen, auch mit Unterstützung von Betriebskrankenkassen und des BKK-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, das „Projekt intakt“ durch: Hier werden Instrumente und Beispiele guter Praxis entwickelt, die zeigen, wie Beschäftigungsfähigkeit im Betrieb systematisch erhalten und gesteigert werden kann. Dazu setzen wir die Potentialberatung ein und kooperieren mit den Beratern der Krankenkassen“, erklärte der Minister.

Karl-Josef Laumann sprach sich für einen ganzheitlichen Ansatz zur Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz aus. „Wir müssen den Menschen, seine Arbeit und seine Umgebung insgesamt sehen.“ Für gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz könnten eben viele Faktoren verantwortlich sein, deshalb greife die isolierte Bewertung einzelner Aspekte zu kurz. „Möglichst viele Menschen in Nordrhein-Westfalen sollen gut arbeiten können. Dabei geht es um die dauerhafte Teilhabe am wirtschaftlichen und sozialen Leben“, sagte Laumann. „Wirtschaftlicher Erfolg hängt immer stärker auch davon ab, ob die Betriebe sich überhaupt um die Gesundheit der Mitarbeiter kümmern."

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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