Minister Laumann: „Wir werden alles tun, um den Fluffy-Ball schnellst möglichst aus den Regalen zu entfernen“

11. September 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir werden alles tun, um den Fluffy-Ball schnellst möglichst aus den Regalen zu entfernen“ / Brandgefahr im Kinderzimmer

Mit den weichen Bällen sollten Kinder ab drei Jahren eigentlich große Freude beim Spielen haben – und wenn „Fluffy“ rollt, leuchtet er sogar. Doch jetzt zieht Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die Notbremse.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Mit den weichen Bällen sollten Kinder ab drei Jahren eigentlich große Freude beim Spielen haben– und wenn „Fluffy“ rollt, leuchtet er sogar. Doch jetzt zieht Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die Notbremse. „Ich kann vor dem Kauf dieses Spielgeräts nur eindringlich warnen – es ist leider im wahrsten Sinne des Wortes brand­gefährlich und setzt die Kinder einer überaus großen Gefahr aus“, sagte der Minister heute (11. September 2009) in Düsseldorf. Er bezog sich damit auf eine aktuelle Überprüfung des Balles durch Experten vom Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA) in Düsseldorf. Die Fachleute kommen in ihrem Prüfbericht zu dem Schluss, dass der „Fluffy“-Ball sehr leicht entzündlich sei und bei Kindern schwerste Brandverletzungen hervorrufen könne.

Laut dem LIGA-Bericht kann es zu Verbrennungen kommen, weil sich der aus einem Kunststoff bestehende so genannte Pufferball zum Bei­spiel leicht an Kerzen entzünden kann. „Das kann verheerenden Folgen haben“, warnte Minister Laumann. „Brennende Teile des Balles können am Körper des betroffenen Kindes haften bleiben und schwerste Verlet­zungen auslösen“, erklärte er. „Bei dem Spielzeug liegt ein extremer 100-prozentiger Konstruktionsfehler vor“, sagte Laumann. Demnach dürfe Spielzeug grundsätzlich nicht entflammbar sein. Es müsse laut Gesetz aus Stoffen bestehen, die schwer entzündlich sind und auch dann nicht derart schnell und heftig in Brand gerieten, wenn sie mit einer Kerze oder einem anderen brennenden Gegenstand in Berührung kä­men.

Laumann kündigte an, gegen die Importeure des aus China nach Deutschland gelieferten Balles vorzugehen. „Wir werden mit den Mitteln der Marktüberwachung dafür sorgen, dass dieser Ball bundesweit aus den Regalen schnellstens verschwindet“, erklärte der Minister.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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