Minister Laumann: „Wir unterstützen behinderte Menschen tatkräftig“

27. Januar 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir unterstützen behinderte Menschen tatkräftig“ / Keine Stellenstreichung zu Lasten des Landesbehindertenrates bei der „agentur barrierefrei NRW“, sondern Umstrukturierung zur besseren Zusammenarbeit

Sozialminister Karl-Josef Laumann hat die „agentur barrierefrei NRW“ als wichtigen Baustein in der Behindertenpolitik des Landes bezeichnet. „Mit ihr haben wir 2005 eine bundesweit einzigartige Einrichtung geschaffen – sie leistet in vielfacher Hinsicht praktische Hilfen, um Barrieren für behinderte Menschen abzubauen“, sagte Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Sozialminister Karl-Josef Laumann hat die „agentur barrierefrei NRW“ als wichtigen Baustein in der Behindertenpolitik des Landes bezeichnet. „Mit ihr haben wir 2005 eine bundesweit einzigartige Einrichtung geschaffen – sie leistet in vielfacher Hinsicht praktische Hilfen, um Barrieren für behinderte Menschen abzubauen“, sagte Laumann heute (27. Januar 2010) in Düsseldorf. Das Land will die Agentur allein in diesem Jahr mit 500.000 Euro fördern. „Um sie künftig noch leistungsfähiger zu machen, sollen alle Mitarbeiter an einem Standort zusammenarbeiten. Keineswegs aber werden, wie von der Opposition behauptet, zu Lasten des Landesbehindertenrates Stellen gestrichen“, erklärte Laumann.

Jüngstes Beispiel für die gute Arbeit der Einrichtung sei der Einsatz im Kulturhauptstadtjahr RUHR 2010. „Dank der Agentur und vielen Freiwilligen des Sozialverbandes VdK können die Spielstätten im Ruhrgebiet wichtige Hinweise zur Barrierefreiheit in ihren Programmen und im Internet angeben“, sagte der Minister.

Er betonte, dass die Landesregierung die in Nordrhein-Westfalen lebenden rund 2,3 Millionen behinderten Menschen nicht im Stich lasse. Im Gegenteil: „Uns ist es besonders wichtig, dass Menschen mit Behinderungen die bestmögliche Unterstützung bekommen, damit sie an der Gesellschaft, an Bildung und an Arbeit teilhaben können“, betonte der Minister.

Als ein Beispiel nannte er das 2007 gestartete bundesweit einmalige behindertenpolitische Programm „Teilhabe für alle“. „Damit haben wir etwas Einzigartiges ins Leben gerufen“, betonte Laumann. In keinem anderen Bundesland gebe es ein vergleichbares Programm über alle Ressorts und Politikfelder hinweg. Inzwischen gibt es insgesamt 59 Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Arbeit, Bildung und Familie, Wohnen sowie Abbau von Barrieren. Das Land fördert dieses Programm mit mehr als 186,4 Millionen Euro.

„Weiterhin ist und bleibt die Verbesserung der Teilhabe am Arbeitsleben auch künftig ein Schwerpunkt unserer Politik“, sagte Laumann. Einen besonderen Stellenwert nehme daher das Landesprogramm „Integration unternehmen!“ ein. Innerhalb von drei Jahren sollen in Integrationsunternehmen rund tausend zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen entstehen. Dafür stellt die Landesregierung zehn Millionen Euro bereit. „Inzwischen sind mehr als 70 Vorhaben bewilligt worden, an denen rund 710 Arbeitsplätze hängen - von denen sind rund 470 für schwerbehinderte Menschen vorgesehen“, so der Minister. 

Eine weitere positive Bilanz zog Minister Laumann auch bei dem Programm „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene“, das von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit unterstützt wird. „Seit 2007 konnten wir rund 320 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Behinderungen schaffen“, sagte Laumann.

„Um behinderten Menschen so viel Normalität und Chancengleichheit wie möglich zu bieten, setzen wir Akzente“, sagte Laumann. „Deshalb tun wir auch weiterhin alles dafür, um Barrieren weiter abzubauen.“ 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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