Finanzielles Ungleichgewicht bei ambulanter Versorgung

2. Februar 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir stehen an der Seite der Patienten und Ärzte“ / Finanzielles Ungleichgewicht bei ambulanter Versorgung

„Wenn sich die Ärzte jetzt an ihre Patienten wenden, treffen sie die Falschen - sie sollten vielmehr die Kassenärztliche Bundesvereinigung ansprechen“, sagte Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Der Minister reagierte damit auf die Kritik eines landesweiten Aktionsbündnisses.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Wenn sich die Ärzte jetzt an ihre Patienten wenden, treffen sie die Falschen - sie sollten vielmehr die Kassenärztliche Bundesvereinigung ansprechen“, sagte Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (2. Februar 2010) in Düsseldorf. Der Minister reagierte damit auf die Kritik eines landesweiten Aktionsbündnisses von Praxisärzten, die sich an die Patienten richten und die nach ihrer Ansicht ungerechte Finanzierung der ambulanten Medizin anmahnen.

„Wir setzen uns schon lange für eine gerechte Verteilung der Mittel ein“, betonte Lau-mann. „Bereits vor zwei Jahren haben wir Gespräche mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung über die Beschlüsse zur Honorarreform geführt.“ Diese habe es bislang aber versäumt, bei der ambulanten Patientenversorgung für eine gerechte Verteilung der Gelder auf alle Bundesländer zu sorgen.

Der Minister hatte in der Vergangenheit auch mehrfach die alte Bundes­regierung zu einer gerechteren Ausgestaltung der Reform aufgerufen. „Wir haben überdies gemeinsam mit Baden-Württemberg eine entsprechende Bundesratsinitiative gestartet, die aber am Widerstand anderer Länder, die von der Honorarreform profitieren, gescheitert ist“, so der Minister.

„Wir müssen endlich erreichen, dass alle Ärzte in Deutschland gleiches Geld für die gleiche Leistung bekommen“, forderte Laumann. Er kündigte an, sich jetzt auch beim neuen Bundesgesundheitsminister Philip Rösler für die Ärzte einzusetzen. „Wir werden weiter für eine gerechtere Verteilung der Gelder für die ambulante Patientenversorgung in Nordrhein-Westfalen kämpfen“, erklärte Laumann.

„Patienten“, betonte er, „müssen die bestmögliche ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen können – dazu gehört aber auch, dass die Leis­tungen der Ärzte hierzulande genauso honoriert werden wie die der Mediziner in anderen Bundesländern“ sagte Laumann. „Deshalb arbeiten wir als Landesregierung schon lange daran, das zwischen den Bundesländern bestehende finanzielle Ungleichgewicht bei der ambu­lanten Patientenversorgung, bei dem Nordrhein-Westfalen einen hinteren Platz belegt, zu beseitigen“, sagte der Minister.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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