Minister: Wir sind bei Früherkennung und Behandlung gut aufgestellt

20. November 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir sind bei Früherkennung und Behandlung gut aufgestellt“ / Mit Mammographie-Screening erfolgreich gegen Brustkrebs

„Die beste Methode zur frühzeitigen Erkennung von Brustkrebs ist das Mammographie-Screening, das in Nordrhein-Westfalen seit 2005 flächendeckend eingeführt worden ist – und für die rund 2,2 Millionen teilnahmeberechtigten Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben wir sehr viel erreicht“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Die beste Methode zur frühzeitigen Erkennung von Brustkrebs ist das Mammographie-Screening, das in Nordrhein-Westfalen seit 2005 flächendeckend eingeführt worden ist – und für die rund 2,2 Millionen teilnahmeberechtigten Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben wir sehr viel erreicht“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (20. November 2009) im Universitätsklinikum Münster im bundesweit ersten digitalen Mammographie-Referenzzentrum.

In Nordrhein-Westfalen erkranken jedes Jahr rund 10.000 Frauen an Brustkrebs, fast jede Dritte erliegt dem Leiden. „Die Früherkennung ist immer noch die beste Waffe gegen Brustkrebs, der häufigsten Krebserkrankung bei Frauen“, sagte Laumann. Mittlerweile gebe es in Nordrhein-Westfalen, das 2005 als erstes Bundesland mit der Einführung des Mammographie-Screenings begonnen habe, ein flächendeckendes und qualitätsgesichertes digitales Röntgen-Untersuchungsangebot mit rund 70 Mammographie-Standorten. „Um in allen Landesteilen einen leichten Zugang zu dem Screening anbieten zu können, stehen zusätzlich sieben mobile Röntgengeräte zur Verfügung“, betonte der Minister.

Aufgrund des erhöhten Erkrankungsrisikos haben Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle 24 Monate Anspruch auf ein Mammographie-Screening. „Studien zeigen, dass mit dieser Methode die Sterblichkeitsrate um bis zu 25 Prozent gesenkt werden kann“, erklärte Laumann. „Mit der Untersuchung können wesentlich häufiger kleine und noch nicht tastbare Tumore erkannt werden, die noch nicht gestreut haben - deshalb wird eine brusterhaltende Behandlung möglich, die mit einer größeren Heilungschance einhergeht“, so der Minister.

Eine besondere Bedeutung misst Laumann dem digitalen Referenzzentrum am Uniklinikum in Münster zu. „Es spielt seit seiner Gründung im Februar 2006 eine Vorreiterrolle bei dem Screening-Programm“, betonte der Minister. Radiologische Fachkräfte würden dort geschult, mit modernster Datenerfassung würden zudem alle Informationen zum Screening systematisch gesammelt und wissenschaftlich ausgewertet. Das Ergebnis: „Frauen, die sich an den verschiedenen Standorten untersuchen lassen, können berechtigtes Vertrauen in die Qualität der Mammographie haben“, so Laumann.

Er betonte, dass auch die Kampagne „Sicher fühlen“ ein wichtiger Bestandteil der „Konzertierten Aktion gegen Brustkrebs“ sei. Die Kampagne bietet Frauen eine Anleitung zur Selbstuntersuchung. „Unser bisher in Deutschland einzigartiges Internet-Portal gibt Frauen unter www.sicher-fuehlen.de zudem die Möglichkeit, sich über Brustkrebs und dessen Früherkennung zu informieren“, sagte der Minister. Er verwies außerdem auf die mittlerweile auf diese Krankheit spezialisierten 51 Brustzentren im Land mit fast 100 Operationsstandorten. Laumanns Fazit: „Sowohl bei Früherkennung als auch Behandlung von Brustkrebs sind wir in Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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