Minister Laumann: „Wir setzen weiterhin konsequent auf unsere Instrumente zur Entlastung des Arbeitsmarkts“

5. Januar 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir setzen weiterhin konsequent auf unsere Instrumente zur Entlastung des Arbeitsmarkts“ / Zahl der Arbeitslosen steigt im Dezember nur marginal

„Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds erweist sich der Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen erfreulicherweise als relativ robust - dennoch ist die Talsohle keineswegs durchschritten. Im Gegenteil, wir müssen weiterhin konsequent auf unsere Instrumente zur Entlastung des Arbeitsmarktes setzen“, sagte Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann zur Veröffent­lichung der aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds erweist sich der Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen erfreulicherweise als relativ robust - dennoch ist die Talsohle keineswegs durchschritten. Im Gegenteil, wir müssen weiterhin konsequent auf unsere Instrumente zur Entlastung des Arbeitsmarktes setzen“, sagte Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (5. Januar 2010) in Düsseldorf zur Veröffent­lichung der aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Im Dezember des vergangenen Jahres stieg die Arbeitslosigkeit nur marginal. Mit insgesamt 779.870 Jobsuchenden gab es landesweit 2280 mehr als noch im November.

Der Minister warnte allerdings, die Probleme auf dem Arbeitsmarkt seien noch nicht überwunden. „Viele Betriebe haben mit dem Instrument der Kurzarbeit tausende Jobs gesichert. Noch hat sich die Konjunktur aber nicht stabilisiert und wir müssen weiter vorbeugen“, betonte der Minister. „Um zur Entlastung des Arbeitsmarktes beizutragen, müssen wir weiter­hin unsere arbeitsmarkt- und konjunkturpolitischen Maßnahmen kon­sequent anwenden“, sagte Laumann. Als ein Beispiel für die zukunfts­gerichteten Maßnahmen des Landes nannte er den Bildungsscheck in Nordrhein-Westfalen, mit dem seit der Einführung 2006 bereits weit über 200.000 Menschen an einer beruflichen Weiterbildung teilgenommen haben. „Auch mit Hilfe der von uns geförderten Potentialberatung, bei der professionelle Berater beispielsweise Tipps zur Arbeitszeitgestal­tung geben, können sich kleinere und mittlere Betriebe für die Zukunft wappnen“, betonte der Minister.

Ergänzend erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben: „Bisher haben die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen das Instrument der Kurzarbeit vorbildlich genutzt. Bis zu einer spürbaren Verbesserung der konjunktu­rellen Lage wird es darüber hinaus auch darauf ankommen, mit den von uns entwickelten Hilfen in der Krise Unternehmen zu unterstützen, die aufgrund der Wirtschaftslage in schwieriges Fahrwasser geraten sind. In den vergangenen zwölf Monaten ist dies tausendfach geschehen, ge­rade kleine und mittlere Unternehmen haben davon profitiert. Das wird auch im Jahr 2010 so bleiben und – wenn nötig – noch intensiviert.“

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

.

Dezember

2009

Veränderung gegenüber
Dezember 2008

Veränderung
gegenüber
Mai 2005

Stand

Mai 2005

Arbeitslose insgesamt

779.869

53.875

-281.197

1.061.066

Arbeitslose SGB II (Langzeitarbeitslosigkeit, ALG II)

551.910

18.758

-104.897

656.807

Arbeitslose (weniger als 12 Mon.) (SGB III, Arbeitslosengeld I)

227.959

35.117

-176.300

404.259

Sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte

5.856.000

(10/2009)

-72.667

(10/2008)

292.389

5.563.611

 Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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