Für Behinderte so viel Normalität wie möglich

2. Dezember 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir schaffen für Behinderte so viel Normalität wie möglich“ / Morgen ist internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

Menschen mit Behinderungen sollen in Nordrhein-Westfalen bestmöglich an der Gesellschaft, an Bildung und Arbeit teilhaben können. „Ich möchte für behinderte Kinder, Frauen und Männer so viel Normalität wie möglich erreichen – deshalb setze ich mich auch in Zukunft dafür ein, Chancengleichheit der Betroffenen zu fördern und Diskriminierungen zu vermeiden“, erklärte Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Menschen mit Behinderungen sollen in Nordrhein-Westfalen bestmöglich an der Gesellschaft, an Bildung und Arbeit teilhaben können. „Ich möchte für behinderte Kinder, Frauen und Männer so viel Normalität wie möglich erreichen – deshalb setze ich mich auch in Zukunft dafür ein, Chancengleichheit der Betroffenen zu fördern und Diskriminierungen zu vermeiden“, erklärte Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (2. Dezember 2009) in Düsseldorf anlässlich des morgigen internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen.

In Nordrhein-Westfalen leben rund 2,3 Millionen behinderte Menschen. Die Verbesserung der Teilhabe am Arbeitsleben für sie bleibt auch künftig ein Schwerpunkt der Politik Laumanns. „Wir wollen den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt erleichtern und mehr Ausbildungen in Betrieben statt in speziellen Einrichtungen ermöglichen“, betonte der Minister. Er verwies auf das neue Projekt „STAR“, das Förderschülern mit Behinderungen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern soll. Einen besonderen Stellenwert nehme auch das Landesprogramm „Integration unternehmen!“ ein. Innerhalb von drei Jahren sollen in Integrationsunternehmen rund tausend zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen entstehen. Dafür stellt die Landesregierung zehn Millionen Euro bereit. „Mit Hilfe des im Juni 2008 gestarteten Programms haben wir bereits jetzt nach nur eineinhalb Jahren für 62 Integrationsunternehmen die Voraussetzungen zur Einrichtung und Besetzung von rund 620 neuen Arbeitsplätzen geschaffen – davon mehr als 400 für Menschen mit Behinderung“, berichtete Laumann.

Der Minister zog weitere positive Bilanzen. Mit der Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene“ wurden seit 2007 insgesamt 320 Plätze für ursprünglich nicht vermittelte behinderte Berufseinsteiger in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes geschaffen. Unterstützt wird das Programm von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Laumann verwies auch auf die 104 Werkstätten für behinderte Menschen mit rund 60.170 Werkstattarbeitsplätzen. Allein in diesem Jahr förderte das Land die Werkstätten mit 8,2 Millionen Euro.

Minister Laumann ging auch auf das 2007 gestartete behindertenpolitische Programm „Teilhabe für alle“ ein, das bis 2010 läuft. „Damit haben wir etwas Einmaliges ins Leben gerufen – in keinem anderen Bundesland gibt es ein vergleichbares Programm für Behinderte über alle Ressorts und Politikfelder hinweg“, betonte er. Das Programm werde ständig weiter entwickelt. „Allein dieses Jahr kamen so sieben neue Projekte hinzu“ sagte Laumann. Inzwischen gebe es insgesamt 59 Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Arbeit, Bildung und Familie, Wohnen sowie Abbau von Barrieren. Für 2009 sind dafür mehr als 186,4 Millionen Euro eingeplant.

Das Landesprogramm soll der besonderen Lebenssituation beispielsweise von Blinden, Gehörlosen und behinderten Kindern Rechnung tragen und auch neue Akzente bei der beruflichen Eingliederung setzen. Außerdem steht der weitere Ausbau der Barrierefreiheit auf dem Plan, genau wie auch die Entwicklung neuer Konzepte für die Wohn- und Lebenswelt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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