Minister Laumann: „Wir machen diesen Beruf für junge Menschen noch attraktiver“

19. Januar 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir machen diesen Beruf für junge Menschen noch attraktiver“ / Bundesratsinitiative zur staatlichen Anerkennung des Operationstechnischen Assistenten

Mit einer Bundesratsinitiative will Nordrhein-Westfalen erreichen, dass der Beruf des Operationstechnischen Assistenten eine staatliche Anerkennung findet. „Die Arbeit in den Krankenhäusern wird immer komplexer, deshalb benötigt man Spezialisten wie den Operationstechnischen Assistenten“, sagte Minister Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Mit einer Bundesratsinitiative will Nordrhein-Westfalen erreichen, dass der Beruf des Operationstechnischen Assistenten (OTA) eine staatliche Anerkennung findet. „Die Arbeit in den Krankenhäusern wird immer komplexer, deshalb benötigt man Spezialisten wie den Operationstechnischen Assistenten“, sagte Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (19. Januar 2010) in Düsseldorf. „Mit der Initiative soll gewährleistet werden, dass das Berufsbild der Operationstechnischen Assistenten zügig bundesrechtlich geregelt und die Finanzierung der Ausbildung nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz sichergestellt wird“, meinte Laumann „Gleichzeitig machen eine staatliche Anerkennung und die Etablierung einer eigenständigen Ausbildung diesen Beruf für medizinisch-technisch interessierte junge Menschen attraktiver“, betonte er.

Seit 1996 existiert das Berufsbild des Operationstechnischen Assistenten. Bislang wird an Krankenhäusern ohne staatliche Anerkennung auf der Grundlage einer Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft ausgebildet. Die dreijährige Ausbildung qualifiziert für die Assistenz bei Operationen. Zu den Aufgaben eines OTA gehören unter anderem die fachkundige Vorbereitung der Instrumente und Geräte. Auch unterstützt er den Operateur während des Eingriffs. 

Derzeit gibt es bundesweit 73 von der Deutschen Krankenhausgesellschaft anerkannte OTA-Schulen mit insgesamt 1.350 Ausbildungsplätzen. In Nordrhein-Westfalen werden an zwölf Schulen knapp 210 junge Menschen ausgebildet. „Wir rechnen damit, dass eine bundesweite staatliche Anerkennung dieses Berufs bis zu 2.000 zusätzliche Ausbildungsplätze bundesweit schaffen könnte, davon rund 400 in Nordrhein-Westfalen“, sagte Laumann.

Auch andere Bundesländer wie das Saarland oder Hamburg unterstützen Nordrhein-Westfalen bei der Bundesratsinitiative. „Besonders freut mich“, ergänzte Laumann, „dass in einem aktuellen Gutachten des Deutschen Krankenhausinstituts diese Tätigkeit als ein zeitgemäßer und zukunftsweisender Gesundheitsfachberuf ausgewiesen wird“, betonte der Minister. Die Ausbildung garantiert höchsten Qualitätsstandard. „Damit unterstützt das Berufsbild eine hochwertige Versorgung aller Patienten“, erklärte Laumann.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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