Minister Laumann in der Louis-Braille-Schule Düren

20. August 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir kümmern uns verlässlich um behinderte Menschen“ / Abschlussveranstaltung der Tour de Braille

„Niemand darf gesellschaftlich ausgeschlossen werden, nur weil sie oder er behindert ist“, sagte der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, heute in der Louis-Braille-Schule in Düren anlässlich der nordrhein-westfälischen Abschluss­veranstaltung der „Tour de Braille“.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Niemand darf gesellschaftlich ausgeschlossen werden, nur weil sie oder er behindert ist. Gerade für Behinderte müssen wir weiterhin Barrieren abbauen, um ihnen eine selbstständige Lebensführung und wirkliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und am Arbeitsleben zu ermöglichen“, sagte der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, heute (20. August 2008) in der Louis-Braille-Schule in Düren anlässlich der nordrhein-westfälischen Abschluss­veranstaltung der „Tour de Braille“. Der bundesweite Lesemarathon des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands trägt den Namen des Franzosen Louis Braille, der die Blindenschrift erfand und im Januar dieses Jahres seinen 200. Geburtstag gefeiert hätte.

„Die geniale Erfindung der Blindenschrift hat blinden und sehbehin­derten Menschen den Zugang zur Kultur, Bildung und Wissenschaft geschaffen und ihnen so eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglicht“, erklärte Laumann bei der Ehrung der Gewinner des bundes- und landesweiten Punktschrift-Lesewettbewerbs in Brailleschrift.
In der Dürener Schule mit dem Förderschwerpunkt „Sehen“, die es bereits seit 1845 gibt,  erhalten 180 Schüler eine zeitgemäße und anspruchsvolle Schulausbildung. Getragen wird die Einrichtung vom Landschaftsverband Rheinland.  Bei dem feierlichen Festakt betonte Minister Laumann die Verlässlich­keit der nordrhein-westfälischen Behindertenpolitik. „Um ihr einen neuen Schub zu geben, hat die gesamte Landesregierung das Programm ´Teilhabe für alle` erarbeitet“, sagte er. Es umfasst 50 Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Arbeit, Bildung und Familie, Wohnen sowie Abbau von Barrieren. Allein in diesem Jahr sind dafür 188 Millionen Euro eingeplant.
„Damit setzen wir ein Zeichen in der Behindertenpolitik und holen Behinderte in die Mitte der Gesellschaft“, erklärte Laumann. Teil des Programms seien selbstverständlich auch Maßnahmen für die in Nord­rhein-Westfalen lebenden 34.000 blinden und 110.000 hochgradig seh­behinderten Menschen. Als Beispiel nannte der Minister unter anderem die Ausbildung von Taubblinden-Assistenten, die Taublinde und Hör­sehbehinderte betreuen und die oftmals überforderten Angehörigen entlasten.

Besonders aktiv bei der beruflichen Eingliederung von blinden und sehbehinderten Menschen sind das Berufsförderungswerk Düren und das Berufsbildungswerk in Soest, eine Einrichtung des Landschafts­verbands Westfalen-Lippe. Dort werden Betroffene mit behinderungs­spezifischem Know-How auf ihren Einstieg in das Berufsleben vorbe­reitet. „Es ist eine gesellschaftliche Verpflichtung, dass wir denjenigen jungen Menschen passgenaue Unterstützungsmöglichkeiten anbieten, die auf ihrem Weg ins Berufsleben erst den einen oder anderen Stolper­stein überwinden müssen“, betonte Minister Laumann.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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