Minister Laumann: „Wir bieten eine menschenwürdige Versorgung“

7. September 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Wir bieten eine menschenwürdige Versorgung“ / Zehn Jahre Pflegerat NRW

„Angesichts der wachsenden Zahl älterer Menschen gewinnt das Thema Pflege zunehmend an Bedeutung – und wir handeln jetzt, um auch in Zukunft eine menschenwürdige Pflege durch bestens ausgebildetes Personal zu ermöglichen“, sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann heute in Düsseldorf anlässlich eines Festakts zum zehnjährigen Bestehen des Pflegerates NRW.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Angesichts der wachsenden Zahl älterer Menschen gewinnt das Thema Pflege zunehmend an Bedeutung – und wir handeln jetzt, um auch in Zukunft eine menschenwürdige Pflege durch bestens ausgebildetes Personal zu ermöglichen“,  sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (7. September 2009) in Düsseldorf anlässlich eines Festakts zum zehnjährigen Bestehen des Pflegerates NRW. Der Rat ist eine Landesarbeitsgemeinschaft der Pflegeberufsverbände und Pflegeorganisationen.

„Die Zahl der Pflegebedürftigen wird stark ansteigen, und deshalb haben wir wichtige Weichen gestellt“, betonte der Minister. Bereits heute gibt es in Nordrhein-Westfalen 485.000 Pflegebedürftige. Schon 2010 werden es rund 540.000 sein – bis zum Jahr 2040 steigt die Zahl auf rund 700.000 an. „Weil wir aus diesem Grund gut ausgebildetes Personal brauchen, bauen wir die berufliche Aus- und Weiterbildung immer weiter aus“, sagte Laumann. Allein in diesem Jahr fließen 31,5 Millionen Euro aus der Landesförderung in die Alten- und Familienpflege-Ausbildung.

Auf die immense Bedeutung der Pflege als Dienstleistungssparte reagiert das Land besonders mit der Gründung des Gesundheitscampus in Bochum, dessen Herzstück die Fachhochschule für Gesundheitsberufe mit bis zu 1000 modernen und praxisnahen Studienplätzen sein wird. „Wir setzen damit bundesweit ein Beispiel - für den Auf- und Ausbau der Hochschule investieren wir 235 Millionen Euro, das kann sich sehen lassen“, erklärte Laumann. Er hob hervor, dass die Grundlage für den gesamten Sektor eine stabile Finanzierung der Pflegeversicherung ist.

„Wir werden uns in der nächsten Wahlperiode des Bundestages dafür einsetzen weitere entsprechende Regelungen zu treffen“, sagte der Minister.

Denn klar sei schon jetzt: „Der steigende Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften und Dienstleistungen im Gesundheits- und Pflegebereich ist bereits heute ein riesiger Wachstumsmarkt, ein Job-Motor“, erklärte Laumann. Inzwischen arbeiteten in Nordrhein-Westfalen in diesem Bereich mehr als eine Million Menschen, das sind immerhin rund 14 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze. „Sie sind noch dazu krisensicher“, betonte der Minister.

Die Anstrengungen des Landes auf dem Gebiet der Pflege und nicht zuletzt die Arbeit der Beschäftigten in dieser Branche garantieren aus Sicht von Laumann zwei Dinge: „Wir sichern Qualität und bieten den betroffenen Menschen in Nordrhein-Westfalen eine zeitgemäße gesundheitliche Versorgung.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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