Programm zur Bekämpfung von Kinderarmut wird fortgeführt

19. Mai 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Wichtiges Programm zur Bekämpfung von Kinderarmut wird fortgeführt“ / Kabinett hat Verlängerung des Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“ entschieden

„Die steigenden Teilnehmerzahlen an dem Programm „Kein Kind ohne Mahlzeit“ zeigen, dass viele Kinder in Armut leben und auf die Hilfe des Staates angewiesen sind. Deshalb hat die Landesregierung entschieden, trotz angespannter Haushaltslage, den Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“ um weitere zwei Jahre zu verlängern“, teilt Sozialminister Karl-Josef Laumann mit.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Die steigenden Teilnehmerzahlen an dem Programm „Kein Kind ohne Mahlzeit“ zeigen, dass viele Kinder in Nordrhein-Westfalen in Armut leben und auf die Hilfe des Staates angewiesen sind. Die Landesregierung hat daher mit diesem Fonds ein unverzichtbares Instrument gegen die Ausgrenzung benachteiligter Kinder und Jugendlicher geschaffen. Deshalb hat die Landesregierung in der heutigen Kabinettsitzung entschieden, trotz angespannter Haushaltslage, den Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“ um weitere zwei Jahre zu verlängern“, teilte Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (19. Mai 2009) in Düsseldorf mit.

Der im August 2007 eingerichtete Landesfonds wurde mit dem Ziel initiiert, Schülerinnen und Schüler aus finanziell bedürftigen Familien bei der Mittagsverpflegung in Ganztagsschulen des Primarbereichs und der Sekundarstufe I zu unterstützen. Die Zahl der geförderten Schülerinnen und Schüler ist von ca. 63.800 im Schuljahr 2007/2008 um 6.400 auf ca. 70.200 im Schuljahr 2008/2009 gestiegen. Auch bei den teilnehmenden Schulen ist ein entsprechender Anstieg zu verzeichnen: Während im Schuljahr 2007/2008 insgesamt 3.040 teilnehmende Schulen registriert wurden, belief sich diese Zahl im Schuljahr 2008/2009 bereits auf 3.349 Schulen.

Sozialminister Laumann: „2008 betrug der Landeszuschuss für das Programm „Kein Kind ohne Mahlzeit“ 12,7 Mio. Euro. Dieses Jahr haben wir den Fonds aufgrund der gestiegenen Nachfrage auf circa 15 Mio. Euro aufstocken können. Aufgrund der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, die auch vor Nordrhein-Westfalen nicht halt macht, rechnen wir in den nächsten 2 Jahren mit einem weiteren Zuwachs an Kindern aus einkommensarmen Familien. Wir als Landesregierung werden anhand von armutsbekämpfenden Maßnahmen alles uns dazu in der Macht stehende tun, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Neben der Verlängerung des Landesfonds werden wir beispielsweise den Ganztag in Nordrhein-Westfalen weiter ausbauen. Diese Entwicklungen haben wir bei unserem Haushaltsansatz für 2010 und 2011 bereits berücksichtigt.

Der Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“ wird auf Basis der bisherigen Fördergrundsätze bis zum 31. Juli 2011 verlängert.

„Chancengerechtigkeit ist für die nordrhein-westfälische Landesregierung ein ganz zentrales Ziel. Diese Kabinettentscheidung ist ein weiterer Beleg dafür“, so Minister Laumann abschließend.

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