Integrationsabteilung mit 160.000 Euro vom Land gefördert

29. Mai 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Unternehmen gibt Menschen mit Handicap die Chance zu zeigen, was sie drauf haben“ / Minister besucht Betrieb in Hagen / Integrationsabteilung mit 160.000 Euro vom Land gefördert

Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann hat die Firma Springtec Schrimpf&Schöneberg GmbH & Co KG in Hagen besucht, wo eine Integrationsabteilung für Menschen mit Behinderungen eingerichtet wurde. Das Projekt wurde mit 160.000 Euro aus Mitteln des Landesprogramms „Integration unternehmen!“ gefördert.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann hat heute (29. Mai 2009) die Firma Springtec Schrimpf&Schöneberg GmbH & Co KG in Hagen besucht, wo mit Unterstützung des Landes eine Integrationsabteilung für Menschen mit Behinderungen eingerichtet wurde.

„Auch Menschen mit Handicap wollen zeigen, was sie drauf haben. Die Arbeit in einem privatwirtschaftlichen Unternehmen ermöglicht den Kontakt zu anderen Kolleginnen und Kollegen und das Erfolgserlebnis, etwas mit einem echten Marktwert geschaffen zu haben. Das ist soziale Integration, wie ich sie mir vorstelle“, so der Minister.

Laumann lobte das Engagement des Unternehmens, das nach guten Erfahrungen mit behinderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus den Iserlohner Werkstätten einen Schritt weiter gegangen sei und eine eigene Integrationsabteilung aufgebaut habe, in der zu gleichen Teilen Beschäftigte mit und ohne Behinderung zusammen arbeiten werden. Minister Laumann weiter: „Ich wünsche mir viele privatwirtschaftliche Unternehmen, die solch einen vorbildlichen Einsatz für Menschen mit Handicap zeigen!“

In der neu eingerichteten Integrationsabteilung werden insgesamt 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon zwölf mit Handicap. Sie bearbeiten und verpacken technische Federn, die unter anderem an namhafte Autohersteller sowie Produzenten von Haustechnik und Haushaltsmaschinen geliefert werden.

Die Anschaffung von Anlagen und Maschinen sowie der bedarfsge­rechte Umbau der Räumlichkeiten wurden vom nordrhein-westfälischen Arbeits- und Sozialministerium mit 160.000 Euro aus Mitteln des Lan­desprogramms „Integration unternehmen!“ gefördert. Weitere erhebliche Mittel kamen vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe und vom Unter­nehmen selbst.

Das Landesprogramm „Integration unternehmen!“ wurde im Jahr 2008 gestartet, um neue Investitionen in Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen bezuschussen zu können. Mit einem Fördervolumen von ins­gesamt zehn Millionen Euro sollen innerhalb von drei Jahren rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen in Integrati­onsunternehmen und Integrationsabteilungen geschaffen werden. Die Landschaftsverbände beteiligen sich an dem Programm mit der Bereit­stellung eigener Mittel in gleicher Höhe.

„Der Start unseres neuen Programms ist gelungen“, zieht Arbeitsminis­ter Karl-Josef Laumann zufrieden Bilanz: „Bis zum Ende des ersten Quartals 2009 konnten schon 38 Vorhaben bewilligt werden. Damit wer­den über 410 Arbeitsplätze entstehen, davon mehr als 250 für schwer­behinderte Menschen. Man sieht, die Landesregierung hält Wort mit ih­rem Versprechen, etwas für Menschen mit Behinderungen zu tun.“

In Integrationsunternehmen oder Integrationsabteilungen arbeiten behinderte und nicht behinderte Beschäftigte zusammen. Die Anerkennung erfolgt durch die Integrationsämter der Landschaftsverbände. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Viertel und in der Regel nicht mehr als die Hälfte der Beschäftigten Schwerbehinderte sind. Außerdem muss der Betrieb wirtschaftlich sein und am Markt bestehen können.

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