Erinnerungen an Früherkennungs-Untersuchungen starten

17. August 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Unsere Kinder sollen gesund groß werden“ / Erinnerungen an Früherkennungs-Untersuchungen starten

„Es geht nicht darum, Eltern an den Pranger zu stellen - häufig werden Vorsorgeuntersuchungen für Kinder einfach nur vergessen oder die Eltern sind nicht ausreichend darüber informiert, wie wichtig diese Untersuchungen sind“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Es geht nicht darum, Eltern an den Pranger zu stellen - häufig werden Vorsorgeuntersuchungen für Kinder einfach nur vergessen oder die Eltern sind nicht ausreichend darüber informiert, wie wichtig diese Untersuchungen sind“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (17. August 2009). Damit richtete sich der Minister an Eltern, die in diesen Tagen möglicherweise aus dem Urlaub gekommen sind und Post von der „Zentralen Stelle Gesunde Kindheit“ im Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA.NRW) im Briefkasten gefunden haben. Mit den Schreiben werden sie daran erinnert, ihre Kinder beim Arzt unter­suchen zu lassen.

Der Hintergrund ist die stufenweise Umsetzung des Verfahrens zur Erinnerung an Früherkennungs-Untersuchungen bei Kindern, die zwi­schen sechs Monaten und 5,5 Jahren alt sind. „Es soll die Gesundheit der Kinder garantieren“, erklärte Laumann. Im Detail funktioniert das Verfahren so: Bereits seit einiger Zeit melden Ärzte der „Zentralen Stelle Gesunde Kindheit“ alle Kinder, die an den Untersuchungen in den Praxen teilgenommen haben. Das Institut gleicht diese Information mit den Daten der Einwohnermeldeämter ab.

In der jetzt angelaufenen zweiten Stufe bekommen jene Eltern oder Sorgeberechtigte, für deren Kinder keine Teilnahmebestätigung an den Vorsorgeuntersuchungen U 5 bis U 9 vorliegt, die entsprechenden Briefe. Die dritte Stufe beginnt in den nächsten Wochen: Wenn nach dem Schreiben an Eltern keine Untersuchungsbestätigung eingeht, informiert das Landesinstitut die jeweils zuständigen örtlichen Jugend­ämter, die dann im Bedarfsfall Kontakt mit den Müttern und Vätern auf­nehmen.

Das gesamte Meldeverfahren hat das Land im Oktober 2008 auf den Weg gebracht, um die Gesundheit der Kinder zu gewährleisten und nötigenfalls zu verbessern. „Jedes Kind hat ein Anrecht auf diese Vorsorge“, sagte der Minister. „Wir wollen erreichen, dass alle Kinder in Nordrhein-Westfalen an diesen Untersuchungen teilnehmen“, so Laumann. Mögliche Krankheiten oder Entwicklungsstörungen könnten so frühzeitig erkannt und behandelt werden. „Die Untersuchungen tragen auch dazu bei, Misshandlungen und Vernachlässigungen zu er­kennen und diese Kinder vor weiterem Schaden zu schützen“, betonte der Minister. Außerdem ginge es auch um Eltern, die möglicherweise mit der Erziehung überfordert seien oder sich in einer kritischen Lebenssituation befänden. „Sie wollen wir zum Wohle des Kindes unter­stützen“, erklärte Laumann.

Zurzeit werden die Erinnerungsschreiben zunächst für die so genannten U5- und U6-Untersuchungen versandt. Bis Ende des Jahres kommen die weiteren notwendigen Untersuchungen schrittweise hinzu. Weitere Informationen über die Aktion ‘Gesunde Kindheit’ und das Meldever­fahren sind unter www.liga.nrw.de erhältlich.

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