Minister Laumann: „Unsere Kinder sollen gesund groß werden“

11. Dezember 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Unsere Kinder sollen gesund groß werden“ / Landesgesundheitskonferenz tagte in Münster

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann will gemeinsam mit Krankenhäusern, Ärzten und anderen Gesundheitsberuflern in Nordrhein-Westfalen die Gesundheit der Kinder weiter verbessern. Unter dem Motto „Für einen guten Start ins Leben“ haben die Teilnehmer der Landesgesundheitskonferenz beraten, wie die Säuglingssterblichkeit weiter zu senken sowie die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen und Impfschutz zu erhöhen ist.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann will gemeinsam mit Krankenhäusern, Ärzten und anderen Gesundheitsberuflern in Nordrhein-Westfalen die Gesundheit der Kinder weiter verbessern. Unter dem Motto „Für einen guten Start ins Leben“ haben die Teilnehmer der Landesgesundheitskonferenz heute (11. Dezember 2009) in Münster beraten, wie die Säuglingssterblichkeit weiter zu senken sowie die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen und Impfschutz zu erhöhen ist.

„Wir müssen alles tun, um die insbesondere in schwierigen sozialen Umfeldern beobachtete Säuglingssterblichkeit weiter zu senken“, sagte Minister Laumann auf der Konferenz. „Das wollen wir bis 2014 erreichen“, so der Minister, der auf die bereits eingeleiteten Maßnahmen des Landes gegen die Säuglingssterblichkeit hinwies. „Wir haben unsere vielseitige Landesinitiative ´Gesundheit von Mutter und Kind` als einen wichtigen Bestandteil der Prävention ins Leben gerufen. So liegen beispielsweise Informationsflyer für notwendige Untersuchungen der Babys in Arztpraxen aus“, sagte Laumann.

Im Internet-Angebot des Ministeriums unter www.mags.nrw.de sind unter anderem Filme und Informationen zum Themenkomplex „Gesunde Kinder“ abrufbar. „Wir kooperieren auch mit Krankenhäusern, in denen Eltern von Hebammen, Ärzten und Pflegern zum Schutz des Kindes auf den Gebrauch von Babyschlafsäcken hingewiesen werden“, erklärte der Minister.

Laumann sagte außerdem, dass durch bessere Beratung und Vernetzung von Mitarbeitern in Familienzentren oder Kindertageseinrichtungen das Bewusstsein von noch mehr Eltern gestärkt werden soll, mit ihren Kindern zu den vom Alter abhängigen Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. „Häufig sind Eltern nicht ausreichend informiert oder sie vergessen diese Untersuchungen einfach nur“, sagte Laumann. Deshalb gebe es seit 2008 auch das Meldeverfahren, mit dem alle in Frage kommenden Kinder erfasst und Eltern nötigenfalls an den Gang zum Arzt erinnert werden. „Alle Kinder sollen die Chance auf eine bestmögliche Gesundheit haben“, betonte der Minister.

Die Teilnehmer der Konferenz einigten sich auch darauf, den Impfschutz der Kinder weiter zu verbessern. „Ziel ist, die Durchimpfungsraten bei Masern, Mumps und Röteln weiter zu erhöhen und Impflücken bis zum Jahr 2014 zu schließen“, sagte Laumann. Er betonte, dass die drei Handlungsfelder Säuglingssterblichkeit, Früherkennung und Impfschutz nur ein Schwerpunkt seien. „Wir kümmern uns verstärkt um die Themen Ernährung und Bewegung, seelische Gesundheit und Behinderungen“, so der Minister.

Mitglieder der Landesgesundheitskonferenz sind die Kammern der Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Psychotherapeuten, die Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, die Verbände der Krankenkassen, die Rentenversicherungsträger, die Krankenhausgesellschaft, Selbsthilfe- und Patientenvertretungen, die Freie Wohlfahrtspflege, die kommunalen Spitzenverbände sowie die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervereinigungen.

Die Entschließung der Landesgesundheitskonferenz für eine bessere Gesundheit der Kinder steht unter www.mags.nrw.de zur Verfügung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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