100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche

16. Dezember 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Trotz Handicap zum beruflichen Erfolg!“/ Jetzt bewerben: „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche“

Ab sofort können sich wieder Jungendliche mit Behinderungen, die bislang bei der Suche nach einer Lehrstelle erfolglos geblieben sind, für eine besonders geförderte Ausbildung bewerben. Im Rahmen der „Aktion 100“ stellt das Land jetzt bereits im vierten Jahr 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche zur Verfügung.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Ab sofort können sich wieder Jungendliche mit Behinderungen, die bislang bei der Suche nach einer Lehrstelle erfolglos geblieben sind, für eine besonders geförderte Ausbildung bewerben. Im Rahmen der „Aktion 100“ stellt das Land jetzt bereits im vierten Jahr 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche zur Verfügung.

„Unsere Aktion ist ein Erfolgsmodell“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (16. Dezember 2009) in Düsseldorf: Von den Absolventen des ersten Jahrgangs haben jetzt 85 Prozent ihre Abschlussprüfung bestanden, rund 55 Prozent haben bereits den Übergang in Beschäftigung oder weiterführende Ausbildung geschafft.

„Vor dem Hintergrund, dass diese Jugendlichen zuvor lange ohne Erfolg nach einem Ausbildungsplatz gesucht haben und ohne unsere Unterstützung wahrscheinlich keine Chance gehabt hätten, bin ich wirklich zufrieden. Die Aktion beweist, dass junge Menschen mit Handicap bei passgenauer Unterstützung erfolgreich eine Ausbildung absolvieren können“, sagte der Minister.

Die im Jahr 2007 von ihm gestartete Aktion eröffnet jährlich 100 behinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen neue Wege zur betrieblichen Ausbildung. Die an der „Aktion 100“ teilnehmenden Auszubildenden und Betriebe werden intensiv beraten und begleitet. Ihnen stehen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation mit Rat und Tat zur Seite und lotsen sie kompetent durch die Ausbildung.

Lernorte sind Betriebe des ersten Arbeitsmarktes, Berufskollegs und die an der Aktion beteiligten Bildungsträger. Letztere schließen mit den Jugendlichen einen Ausbildungsvertrag ab, stellen ihnen einen Coach an die Seite, koordinieren die Ausbildung an den verschiedenen Lernorten und führen individuellen Stütz- und Förderunterricht durch. Breits im Laufe der Ausbildung erhalten die Jugendlichen Bewerbungs- und Vermittlungsunterstützung für eine anschließende Integration in Beschäftigung.

Für den jetzt startenden vierten Durchgang der Aktion stellt das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium wieder 1,7 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung, die durch Mittel der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ergänzt werden. Interessierte Jugendliche können sich ab sofort bei den Reha-Teams der Agenturen für Arbeit für einen der Ausbildungsplätze bewerben. Die Ausbildungen beginnen ab dem 2. Januar 2010, ein späterer Einstieg ist möglich.

Mehr Informationen zur „Aktion 100“ gibt es unter www.arbeit.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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