Minister eröffnet neuen Standort des ersten integrativen IT-Unternehmens

22. Januar 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Solche Unternehmen wünsche ich mir!“ / Arbeitsminister eröffnet neuen Standort des ersten integrativen IT-Unternehmens in Nordrhein-Westfalen / Mehr als die Hälfte der Beschäftigten sind Menschen mit Behinderungen

„AfB ist ein Integrationsunternehmen, wie ich es mir wünsche: Ein Be­trieb, der schwerbehinderten Menschen eine verlässliche und inhaltlich anspruchsvolle Perspektive auf dem Arbeitsmarkt verschafft!“ Das sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann bei der Standorteröffnung eines Unternehmens, das gebrauchte Computer und EDV-Ausstattung aufarbeitet und an Privatkunden verkauft.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„AfB ist ein Integrationsunternehmen, wie ich es mir wünsche: Ein Be­trieb, der schwerbehinderten Menschen eine verlässliche und inhaltlich anspruchsvolle Perspektive auf dem Arbeitsmarkt verschafft!“ Das sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (22. Januar 2010) in Essen bei der Standorteröffnung eines Unternehmens, das gebrauchte Computer und EDV-Ausstattung aufarbeitet und an Privatkunden verkauft.

Das aus dem Landesprogramm „Integration unternehmen!“ geförderte erste integrative IT-Unternehmen in Nordrhein-Westfalen beschäftigt an vier Standorten (Essen, Jülich, Köln und Unna) insgesamt 28 Men­schen, mehr als die Hälfte von ihnen (15) sind Menschen mit Behin­derungen. Der heute in Essen offiziell eröffnete Betrieb ist die nordrhein-westfälische Hauptniederlassung der bundesweit operierenden gemein­nützigen GmbH „Arbeit für Behinderte“ (AfB). Allein am Standort Essen sind 14 Arbeitsplätze entstanden, sieben davon für Menschen mit Schwerbehinderung.

Die Anschaffung der nötigen Technikausstattung und mehrerer Fahr­zeuge sowie der Ladeneinrichtung wurde vom nordrhein-westfälischen Arbeits- und Sozialministerium mit insgesamt rund 200.000 Euro aus Mitteln des Landesprogramms „Integration unternehmen!“ gefördert. Weitere Mittel kamen vom Landschaftsverband Rheinland und vom Unternehmen selbst.

Das Landesprogramm „Integration unternehmen!“ wurde 2008 gestartet, um Investitionen in Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen fördern zu können. Mit insgesamt 10 Millionen Euro sollen innerhalb von drei Jahren rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen in Integrationsunternehmen geschaffen werden. Die Land­schaftsverbände beteiligen sich mit Mitteln in gleicher Höhe.

„Der Start unseres neuen Programms ist gelungen“, zieht Minister Karl-Josef Laumann Bilanz: Bis Ende 2009 konnten mehr als 70 Vorhaben bewilligt werden. Damit werden voraussichtlich rund 710 Arbeitsplätze entstehen, davon fast 470 für schwerbehinderte Menschen. „Die Lan­desregierung hält also Wort mit ihrem Versprechen, etwas für Menschen mit Behinderungen zu tun“, sagte der Minister.

In Integrationsunternehmen arbeiten behinderte und nicht behinderte Beschäftigte zusammen. Die Anerkennung erfolgt durch die Integrations­ämter der Landschaftsverbände. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Viertel der Beschäftigten schwerbehindert ist. Außerdem muss der Betrieb wirtschaftlich sein und am Markt bestehen können.

Informationen zum Unternehmen AfB gibt es unter www.afb24.com, Infos zum Landesprogramm „Integration unternehmen!“ unter www.integration.unternehmen.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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