Verdienstkreuz 1. Klasse für Ursula Zappey

17. November 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für die Krebspatienten“ / Verdienstkreuz 1. Klasse für Ursula Zappey

„Dank ihres unermüdlichen Einsatzes und ihrer Glaubwürdigkeit wurde die Kinderkrebsklinik Düsseldorf durch ein hohes und kontinuierliches Spendenaufkommen zu einem führenden und leistungsstarken Krebsbehandlungszentrum für Kinder und Jugendliche Deutschlands.“ Mit diesen Worten überreichte Gesundheitsminister Laumann das Verdienstkreuz 1. Klasse an Ursula Zappey.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Dank ihres unermüdlichen Einsatzes und ihrer Glaubwürdigkeit wurde die Kinderkrebsklinik Düsseldorf durch ein hohes und kontinuierliches Spendenaufkommen zu einem führenden und leistungsstarken Krebs­behandlungszentrum für Kinder und Jugendliche Deutschlands.“ Mit diesen Worten überreichte Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (17. November 2009) in Düsseldorf das Ver­dienst-kreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Ursula Zappey. Die 68-jährige Hausfrau aus Düsseldorf führt den 1979 von ihr gegründeten Verein „Elterninitiative Kinderkrebs­klinik e.V.“, der das Universitätsklinikum Düsseldorf tatkräftig unterstützt.

„Die von Frau Zappey geleitete Elterninitiative gilt europaweit als einer der erfolgreichsten gemeinnützigen Vereine dieser Art“, sagte Minister Laumann. Besonders liege ihr die ambulante Palliativpflege von krebs­kranken Kindern und Jugendlichen am Herzen. „Im Rahmen eines bun­desweit einzigartigen Projekts werden die todkranken Kinder und ihre Familien von speziell geschulten Krankenschwestern und Psychologen rund um die Uhr betreut“, erklärte Laumann. Auch konnte dank des Ein­satzes von Ursula Zappey und ihren Mitarbeitern in dem Klinikum ein Abschiedsraum eingerichtet werden, in dem Eltern in würdevoller Um­gebung Abschied von ihren verstorbenen Kindern nehmen können.

Die Elterninitiative fördere darüber hinaus Selbsthilfe-, Sport und Ge­sprächsgruppen. Allein in den vergangenen sechs Jahren erhielt das Universitätsklinikum Düsseldorf rund elf Millionen Euro finanzielle Unter­stützung von der „Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V.“. „Das Engage­ment ist vorbildlich - mit dem Geld konnte das Klinikum verschiedenste Geräte zur besseren medizinischen Versorgung erwerben“, so Minister Laumann. „Doch nicht nur das – Ihre Initiative organisiert auch Freizeit­ausflüge und andere gesellschaftliche Veranstaltungen, um die kleinen Patienten von ihren schweren Schicksalen abzulenken“, sagte Laumann an die Adresse von Ursula Zappey.

Ihrem Verein ist es auch zu verdanken, dass Finanzmittel zur Einstel­lung von Personal bereitstehen. „In den Jahren 2002 bis 2007 wurden von der Elterninitiative im Bereich der Krankenbetreuung und -versor­gung sowie der Forschung Stellen in einem Gesamtvolumen in Höhe von 5,2 Millionen Euro gefördert – das ist herausragend“, lobte der Minister.

Ursula Zappey erhielt bereits 1993 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. „Sie leisten mit ihren Mitarbeitern einen unschätzbaren Beitrag für die vom Schicksal hart getroffenen Familien“, erklärte Laumann abschließend.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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