Schwerstkranke Menschen optimal versorgen

21. Dezember 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Schwerstkranke Menschen optimal versorgen!“ / Elektronische Patientenakte in der Palliativmedizin/Land fördert Pilotprojekt in Bochum mit 200.000 Euro

In Bochum soll eine elektronische Patientenakte zur optimalen Ver­sorgung schwerstkranker Menschen entwickelt werden. Gesund­heitsminister Karl-Josef Laumann fördert das Projekt der Ärztekammer Westfalen-Lippe und des Palliativnetzes Bochum mit knapp 200.000 Euro.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

In Bochum soll eine elektronische Patientenakte zur optimalen Ver­sorgung schwerstkranker Menschen entwickelt werden. Das Projekt hat bundesweiten Modellcharakter für die Anwendung modernster Infor­mations- und Kommunikationstechnologien in Palliativnetzen. Gesund­heitsminister Karl-Josef Laumann fördert das Projekt der Ärztekammer Westfalen-Lippe und des Palliativnetzes Bochum mit knapp 200.000 Euro.

„Das Palliativnetz in Bochum verbindet schon heute alle an der Versor­gung Beteiligten. Mit diesem Projekt gehen wir aber noch einen ent­scheidenden Schritt weiter. Denn die elektronische Patientenakte liefert Ärzten, Therapeuten, Krankenhäusern und Pflegekräften alle zur Behandlung notwendigen Informationen auf dem aktuellsten Stand.“ Das sagte Minister Laumann heute (21. Dezember 2009) in Bochum bei der Übergabe des Förderbescheides.

Laumann verspricht sich von dem Projekt „Informationssystem palliativ­care.nrw“ eine bessere Versorgung und schmerzmedizinische Behand­lung schwerstkranker und sterbender Menschen. Es könne außerdem helfen, unnötige Krankenhauseinweisungen zu vermeiden und gewähr­leisten, dass im Notfall qualifizierte Ärzte schnell verfügbar sind.

Bei dem Bochumer Projekt – so der Minister weiter – komme modernste Technik zum Einsatz, um die Kommunikation und Dokumentation zu unterstützen. Minister Laumann: „Wir sammeln aber nicht nur Erfahrun­gen beim Einsatz neuer Technologien in der palliativmedizinischen Ver­sorgung. Darüber hinaus erwarte ich auch Empfehlungen für den Einsatz in anderen gesundheitlichen Handlungsfeldern.“

Das „Informationssystem palliativcare.nrw“ sei damit ein wichtiger Baustein der Landesinitiative „eGesundheit.nrw“. Diese unterstreiche die Vorreiterrolle Nordrhein-Westfalens beim Einsatz neuester Informations- und Kommunikationstechnik im Gesundheitswesen, sagte der Minister.

Unter der Überschrift „eGesundheit.nrw“ bündelt das Land eine ganze Reihe von Aktivitäten, Projekten und Initiativen. Dazu gehören ins­besondere die Abstimmung von Standards und Vorgaben für einrich­tungsübergreifende elektronische Patientenakten, die Entwicklung von Ausgabemodellen zum Einsatz elektronischer Heilberufs- und Berufs­ausweise sowie die Einführung und Erprobung der elektronischen Gesundheitskarte in der Testregion Bochum-Essen. Schulungs- und Beratungsangebote sowie das Landesgesundheitsportal „Gesund­heit.nrw“ und weitere Internetportale zu gesundheitsspezifischen Themen vervollständigen die Initiative.

Weitere Informationen zur Landesinitiative „eGesundheit.nrw“ gibt es auf der Internetseite www.eGesundheit.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.