Kurzarbeitergeld: Laumann begrüßt geplante Verlängerung

15. April 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Richtiges Signal zum richtigen Zeitpunkt!“ / Laumann begrüßt geplante Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann begrüßt die Ankündigung der Bundesarbeitsministerin von der Leyen, das Kurz­arbeitergeld bis Ende 2012 zu verlängern.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann begrüßt die Ankündigung der Bundesarbeitsministerin von der Leyen, das Kurz­arbeitergeld bis Ende 2012 zu verlängern. „Damit sind die richtigen Weichen gestellt, um die Folgen der Krise weiterhin abzufedern. Denn es ist kein Arbeitsmarktwunder, das wir in Nordrhein-Westfalen erleben – das verantwortungsvolle Handeln der Sozialpartner zahlt sich aus!“, erklärte Laumann heute (15. April 2010) in Düsseldorf.

„Das ist etwas, um das uns viele unserer europäischen Nachbarn beneiden: Dass wir bereits jetzt eine Erholung auf dem Arbeitsmarkt erleben und mitten in der Krise immer noch 237.871 arbeitslose Menschen weniger haben als beim Regierungswechsel im Jahr 2005“, sagte der Minister. „Die Betriebe und Mitarbeiter haben große Flexibilität bewiesen, Überstunden und Minuszeitkonten abgebaut. War ist aber auch: Das Instrument der Kurzarbeit hat wesentlich dazu beigetragen, den Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern“, so Laumann.

„Kurzarbeit ist auch billiger als Entlassung von Mitarbeitern: Wenn nach der Krise wieder qualifizierte Fachkräfte gebraucht werden und die Herausforderungen des demografischen Wandels auf uns zukommen – dann haben diejenigen, die in wirtschaftlich schwereren Zeiten auf den Erhalt ihrer Mitarbeiter gesetzt haben, die Nase weit vorn“, erklärte der Minister.

„Wir sind zwar aus dem Gröbsten heraus. Dennoch ist die Krise nicht überstanden – deshalb brauchen wir weiterhin dieses wertvolle In­strument und dürfen es nicht zu früh aus der Hand geben“, sagte Laumann. Der Einsatz der Kurzarbeit bringt Vorteile für Arbeitgeber und Mitarbeiter: So erhalten Unternehmen Planungssicherheit und müssen keine Entlassungen vornehmen. Die Beschäftigten wiederum können dadurch auf sichere Arbeitsplätze bauen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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