Gesundheitsminister führt neuen Leiter der Herzchirurgie ein

18. Februar 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Prof. Gummert wird Erfolgsgeschichte in Bad Oeynhausen fortschreiben“ / Gesundheitsminister führt neuen Leiter der Herzchirurgie ein

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute Prof. Dr. med. Jan Gummert als neuen Direktor der Klinik für Herzchirurgie des Herz- und Diabeteszentrums Nordrhein-Westfalen (HDZ) in Bad Oeynhausen offiziell in sein Amt eingeführt. Mit Prof. Gummert sei ein hochqualifizierter Nachfolger für den in den Ruhestand verabschiedeten Prof. Reiner Körfer gefunden worden, betonte der Minister.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute (18. Februar 2009) Prof. Dr. med. Jan Gummert als neuen Direktor der Klinik für Herz­chirurgie des Herz- und Diabeteszentrums Nordrhein-Westfalen (HDZ) in Bad Oeynhausen offiziell in sein Amt eingeführt. Mit Prof. Gummert sei ein hochqualifizierter Nachfolger für den in den Ruhestand verabschiedeten Prof. Reiner Körfer gefunden worden, betonte der Minister. „Ich bin mir sicher, dass die speziellen Kenntnisse des Mediziners sehr gut in die Oeynhausener Landschaft passen und er der Erfolgsgeschichte dieser Klinik ein weiteres Kapitel anfügen wird.“

Besonders freute sich der Minister, dass Prof. Gummert verstärkt neue Methoden einsetzen möchte, um den Patienten eine möglichst schonende Behandlung zu garantieren. So beabsichtige Prof. Gummert die so genannte „Schlüsselloch-Chirurgie“ noch intensiver einzusetzen. „Diese Methode ist für die Patienten besonders schonend, da bei einem Eingriff nur kleine Wunden entstehen, die zu einer schnelleren Genesung führen“, so Laumann. Ziel solle es dabei immer sein, jedem Patienten entsprechend seiner Erkrankung die bestmögliche Operationsmethode anzubieten. Dass dies „ohne Rücksicht auf den Versicherungsstatus der Patienten“ erfolgen soll, lobte Laumann dabei besonders: „Zwar ist eine ökonomische Führung der Klinik wichtig, aber Hochleistungsmedizin muss für Jedermann zur Verfügung stehen.“

Der Gesundheitsminister ist davon überzeugt, dass mit Professor Gummert der Richtige gefunden wurde, um den exzellenten nationalen und internationalen Ruf des Hauses nicht nur zu verteidigen, sondern zu mehren. „Ich wünsche daher ihm und seinen aus Jena mitgebrachten Mitarbeitern alles Gute, um das ausgezeichnete Team der Herzchirurgie des HDZ hervorragend zu ergänzen und zu unterstützen.“

Prof. Gummert ist ein sehr erfahrener Arzt der Herzchirurgie. Nach Stationen in Tübingen, Bonn, Göttingen und Stanford erhielt er im Jahr 2003 erstmals eine Professur für Herzchirurgie an der Universität in Leipzig. Im Jahr 2006 wechselte er an die Universität Jena und wurde dort Direktor der Klinik für Herzchirurgie.

Das HDZ ist ein Akut- und Spezialkrankenhaus für Herz- und Diabetes­patienten. Insgesamt gliedert es sich in vier Bereiche: die Klinik für Herzchirurgie (Thorax- und Kardiovaskularchirurgie), die Klinik für Karidologie, das Zentrum für angeborene Herzfehler sowie das Diabe­teszentrum. Die Klinik für Herzchirurgie ist die größte ihrer Art in Europa und nimmt damit eine internationale Spitzenposition ein. Jährlich erfol­gen in Bad Oeynhausen über 4.500 Eingriffe am offenen Herzen mit der Herz-Lungen-Maschine sowie 1.500 Operationen ohne Verwendung der Herz-Lungen-Maschine. Hier werden mit 1.600 Operationen mehr Herz- und Herz-Lungentransplantationen durchgeführt als in jeder anderen Klinik in Deutschland. Insgesamt 1.316 Mitarbeiter stehen für die 500 Patientenbetten zur Verfügung. Mit der Ruhr-Universität Bochum findet eine Kooperation in der Medizinerausbildung statt.

 

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