Minister übergibt Förderbescheid über eine Million Euro

7. Dezember 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Pilotprojekt zur Früherkennung von Volkskrankheiten“ / Minister übergibt Förderbescheid über eine Million Euro

Mit mehr als einer Million Euro aus Landes- und EU-Mitteln fördert Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ein wegweisendes Pilotprojekt der Ruhr-Universität Bochum zur Früherkennung von Krankheiten.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Mit mehr als einer Million Euro aus Landes- und EU-Mitteln fördert Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ein wegweisendes Pilotprojekt der Ruhr-Universität Bochum zur Früherkennung von Krankheiten.

„Wie im Krimi werden hier Fingerabdrücke gesucht. Nur sind es bei diesem Projekt ‚Fingerabdrücke’ aus Gewebeproben eines Patienten, die mit den Abdrücken von erkranktem Gewebe abgeglichen werden, das in einer Datenbank gesammelt wird. Dadurch kann man Krankheiten in einem sehr frühen Stadium erkennen und hat damit wesentlich bessere Heilungschancen.“ Das sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (7. Dezember 2009) auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum bei der Übergabe des Förderbescheides über rund eine Million Euro an Prof. Dr. Klaus Gerwert, den Leiter des Projektes „Zentrum für Vibrationsmikroskopie“.

Prof. Gerwert – so der Minister weiter – habe am Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum grundlegende Forschung über das Innenleben von Zellen geleistet. Mit den von ihm entwickelten Methoden können Eiweiße (Grundbausteine von Zellen) auf Krankheitsmerkmale hin untersucht werden. Dies verspricht insbesondere Fortschritte bei der Früherkennung von Darmkrebs.

Das Projekt soll als Pilotprojekt für das geplante Proteinforschungsinstitut PURE (Prote-in Research Unit Ruhr within Europe) auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen dienen. Es wird eine wesentliche Rolle bei der Erforschung von Volkskrankheiten wie Diabetes und Krebs spielen.

Das Zentrum für Vibrationsmikroskopie ist eines von 33 Siegerprojekten im Wettbewerb „Med in.NRW – Innovative Gesundheitswirtschaft“. In diesem größten Wettbewerb des Landes im Rahmen des NRW-EU-Ziel2-Programms sind im Jahr 2008 insgesamt 235 Beiträge eingereicht worden. Innerhalb von fünf Jahren stehen bis zu 70 Millionen Euro aus Mitteln der EU, des Landes, der Kommunen und privater Partner für die Umsetzung zur Verfügung. Zur Präsentation der Sieger sagte Minister Laumann im vergangenen Jahr: „Wir wollen mit diesem Wettbewerb einen flächendeckenden Innovationsprozess für die verschiedenen Branchen der Gesundheitswirtschaft einleiten. Damit sollen in den nächsten Jahren nicht nur 200.000 Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch die Qualität der medizinischen Versorgung verbessert werden.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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