Minister Laumann: „Pflegeberufe bieten gute berufliche Chancen“

12. Mai 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Pflegeberufe bieten gute berufliche Chancen!“ / Sozialminister übergibt Pflegenachwuchspreis

„Der Bereich der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur zu einem regelrechten Job-Motor entwickelt, er wird angesichts der demografischen Entwicklung auch in Zukunft wachsen.“ Das sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann bei der Verleihung des „Junge-Pflege-Preises 2009“.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Der Bereich der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur zu einem regelrechten Job-Motor entwickelt, er wird angesichts der demografischen Entwicklung auch in Zukunft wachsen.“ Das sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (12. Mai 2009) in Duisburg zur Verleihung des „Junge-Pflege-Preises 2009“.

Mit dem Preis der „AG Junge Pflege“ im Regionalverband Nordwest des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe werden vorbildliche Projekte zur Verbesserung der praktischen Ausbildung in der Pflege oder der Information und Beratung der Pflegebedürftigen ausgezeichnet. „Der Preis“ – so Minister Karl-Josef Laumann weiter – „ist ein wichtiger Anreiz für einen guten Wettbewerb um eine bessere Pflege.“

Solche Initiativen sind nach Auffassung von Minister Laumann außerordentlich wichtig: „Denn immer komplexere Behandlungsabläufe stellen höchste Anforderungen an die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe und an die Qualitätssicherung der Versorgung.“

Der Minister ermunterte junge Menschen, sich für einen Pflegeberuf zu interessieren: „Ich bin mir sicher, dass die Gesundheitsbranche von der wirtschaftlichen Krise, die wir heute erleben, im Gegensatz zu den meisten anderen Berufszweigen, wahrscheinlich am wenigsten betroffen sein wird. Eine gute Ausbildung, die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung und Aufstiegsmöglichkeiten sind die Voraussetzungen für ein attraktives Berufsfeld.“

In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Pflegebedürftigen seit dem Jahr 2005 von 457.000 Ende 2005 um rund sechs Prozent auf 484.000 im Jahr 2007 gestiegen. In Deutschland leben derzeit mehr als zwei Millionen pflegebedürftige Menschen, bis zum Jahr 2020 wird mit einem Anstieg auf 2,6 Millionen gerechnet.

In Nordrhein-Westfalen arbeiten rund 800.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in der Gesundheitsbranche. Das sind 14 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen. 157.000 davon sind in Krankenpflegeberufen beschäftigt. 2007 waren weniger als 2.600 Krankenpflegefachkräfte arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von unter 2 Prozent.

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