Minister Karl-Josef Laumann: „Normalität statt Sonderwelt – Lebensraum für behinderte Menschen im Rheinland“

6. Juni 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Normalität statt Sonderwelt – Lebensraum für behinderte Menschen im Rheinland“ / 150 Jahre Evangelische Stiftung Hephata in Mönchengladbach

Minister Karl-Josef Laumann: „Normalität statt Sonderwelt – Lebensraum für behinderte Menschen im Rheinland“ / 150 Jahre Evangelische Stiftung Hephata in Mönchengladbach

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Ihr Haus hat seit seiner Gründung vor 150 Jahren turbulente Zeiten und großen zeitgeschichtlichen Wandel erlebt. Doch immer waren es die Mitarbeiter ihrer Einrichtung, die Menschen mit Behinderungen unterstützt und versucht haben, ihnen einen Platz in der Mitte der Gesellschaft zu bieten“, sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann anlässlich des 150jährigen Bestehens der Evangelischen Stiftung Hephata in Mönchengladbach.

Die Ausrichtung der Behindertenpolitik habe sich natürlich inzwischen maßgeblich geändert – weg vom fürsorglichen Staat, der behinderte Menschen und Angehörigen bevormundete, und hin zu gleichberechtigter Teilhabe und Unterstützung. „Nur so können Menschen mit Behinderungen so selbst bestimmt und normal wie möglich leben. Den Mitarbeiter, die tagtäglich die Menschen hier in Hephata betreuen und sich um ihr Wohl sorgen, gilt mein Dank. Sie alle leisten eine herausragende und vorbildliche Arbeit“, so Laumann.

Hephata, dessen Name aus der Muttersprache Jesu, dem Aramäischen, stammt und so viel wie „öffne Dich“ bedeutet, habe diesen Wandel nicht einfach nur mitgemacht. In den vergangenen Jahren sind erhebliche Anstrengungen unternommen worden, das ehemalige Anstaltsgelände umzugestalten und die alten Großbauten abzureißen. Die Bewohner leben mehr im Quartier – das Motto ist „Normalität statt Sonderwelt“, mit dem Ziel der Integration. „Sie unterstützen ihre Klienten schon seit vielen Jahren auf dem Weg vom stationären Wohnen im Heim zu ambulantem, betreutem Wohnen – selbst bestimmt und mitten im Leben“, sagte Laumann.

Zur 1859 gegründeten Evangelischen Stiftung Hephata gehören mittlerweile ein Berufskolleg mit 240 Plätzen, 241 Schulplätze für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft, Werkstattplätze für 1.331 Menschen mit Behinderung und weitere 300 Arbeitsplätze sowie stationäre und ambulante Wohnangebote für mehr als 1.200 Menschen. Hephata sei trotz seiner Größe immer Vorreiter in Trends und Entwicklungen gewesen und auf all seinen Arbeitsgebieten so gut aufgestellt, dass es selbst Trends setze.

„Was die Landesregierung beitragen kann, um Sie weiter zu unterstützen, wird sie tun. Ich weiß, dass auch Sie uns unterstützen und beraten werden, wo es nötig ist“, sagte Minister Laumann.

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