Hotline „Schweine-Grippe“ frei geschaltet

29. April 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Nordrhein-Westfalen ist gut vorbereitet“ / Hotline „Schweine-Grippe“ frei geschaltet

„Nordrhein-Westfalen ist auf die ‚Schweine-Grippe’ gut vorbereitet“, sagte heute der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in Düsseldorf. „Die niedergelassenen Ärzte, die örtlichen Gesundheitsämter und die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser sind durch das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA) für mögliche Verdachtsfälle auf Schweinegrippe sensibilisiert worden.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Nordrhein-Westfalen ist auf die ‚Schweine-Grippe’ gut vorbereitet“, sagte heute (29. April 2009) der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in Düsseldorf. „Die niedergelassenen Ärzte, die örtlichen Gesundheitsämter und die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser sind durch das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA) für mögliche Verdachtsfälle auf Schweinegrippe sensibilisiert worden.

„Gleichzeitig haben wir dafür gesorgt, dass jeder an den nordrhein-westfälischen Flughäfen direkt oder indirekt aus Mexiko Einreisende über eine mögliche Infektion mit der Schweinegrippe informiert wird“ so Laumann.

„Der Flughafen Düsseldorf ist der einzige in Nordrhein-Westfalen, an dem Direktflüge aus Mexiko landen. Daher haben wir veranlasst, dass in jedem direkt aus Mexiko und auch aus den USA kommenden Flugzeug ein Arzt in die Maschine geht und nach möglichen Verdachtsfällen auf Schweinegrippe sieht und den Passagieren für Fragen und Beratung zur Verfügung steht.“

Bei allen aktuellen Verdachtsfällen – egal ob am Flughafen, bei einem niedergelassenen Arzt oder im Krankenhaus - werde unmittelbar das örtliche Gesundheitsamt eingeschaltet, das sich sofort um medizinische Klärung der Infektion und die Ermittlung von Kontaktpersonen kümmere.

Weiterhin stehe das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium im ständigen Austausch mit den kommunalen Gesundheitsämtern, dem Robert-Koch-Institut, der Bundesregierung und den anderen Landesgesundheitsministerien.

„Wir nehmen die Sorgen der Bevölkerung sehr Ernst. Daher haben wir eine Hotline „Schweinegrippe“ geschaltet. Sie ist werktags von 8.00 bis 18.00 Uhr unter 0180 3 100 210 (9ct/Min., abweichende Tarife aus dem Handynetz) erreichbar“, so Laumann weiter.

„Ein simpler, aber sehr effektiver Schutz vor Infektionskrankheiten stellt aber regelmäßiges Händewaschen dar. Daher steht unter http://www.mags.nrw.de/08_PDF/002/Hygiene_im_Alltag_Flyer.pdf der Flyer „Hygiene im Alltag. Influenza im Keim ersticken“ zur Verfügung, der wertvolle Tipps für alle Bürgerinnen und Bürger bietet.“

Sollte es im schlimmsten Fall zu einer Grippe-Pandemie kommen, sei Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt betonte Laumann. Seit Juni 2006 gibt es einen Pandemie-Plan. Der umfassende Plan richtet sich an Behörden und Einrichtungen des Gesundheitswesens und enthält Handlungsanweisungen im Falle einer Pandemie auf Landesebene. „Der Pandemie-Rahmenplan, der in meinem Ministerium erarbeitet wurde, berücksichtigt unter anderem den Personaleinsatz, die Krankenversorgung und das Zusammenspiel von Praxen und Krankenhäusern“, erklärt der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Er wird durch kommunale Pläne ergänzt.

„Wir haben zusätzlich für 67 Millionen Euro zirka 6,35 Millionen Therapieeinheiten an antiviralen Medikamenten gekauft, die im Falle einer Pandemie jedem Erkrankten zur Verfügung stehen“, betonte Laumann. Nordrhein-Westfalen habe damit die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation eins zu eins umgesetzt. Die Verteilung werde dann über den pharmazeutischen Großhandel und alle Apotheken auf Verordnung von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erfolgen. „Die Arzneimittel sind ausreichend für die theoretisch angenommene Erkrankungsrate der WHO bei einer Pandemie von zirka 30 Prozent der Bevölkerung. Damit werden jedem potenziell Erkrankten die antiviralen Arzneien zur Verfügung stehen“ erklärte der Minister. „Damit nimmt Nordrhein-Westfalen unter den Ländern eine herausragende Position ein.“

Allgemeine Informationen zur Schweinegrippe sind auch über die Internetseite www.mags.nrw.de zu erhalten.

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