Minister Karl-Josef Laumann: „Nordrhein-Westfalen hat bei der Organspende bundesweit aufgeholt“

6. Juni 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Nordrhein-Westfalen hat bei der Organspende bundesweit aufgeholt“ / Bundesweiter Tag der Organspende am 6. Juni 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Nordrhein-Westfalen hat bei der Organspende bundesweit aufgeholt“ / Bundesweiter Tag der Organspende am 6. Juni 2009

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„2008 wurden in Nordrhein-Westfalen 258 Organspender gemeldet. Im Vergleich zu 2007 (239 Organspender) bedeutet dies eine Steigerung von knapp acht Prozent. Auch in den ersten fünf  Monaten dieses Jahres befinden wir uns auf einem guten Kurs. Im Zeitraum von Januar bis Mai konnten bereits 117 Organspenden realisiert werden. Dies ist ein Zuwachs von 14,7 Prozent gegenüber den ersten fünf Monaten in 2008“ so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Der diesjährige Tag der Organspende am heutigen Samstag (6. Juni 2009) steht unter dem Motto „Organspende – ein JA zum Leben“. Bundesweit informieren Selbsthilfeverbände, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), Ministerien, Gesundheitsämter und kirchliche Einrichtungen über das Thema Organspende.

In den vergangenen 45 Jahren wurden in Deutschland rund 94.000 Organe transplantiert. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation zeigt sich bei den Organspenderzahlen, nach einem Rückgang im Jahr 2008, nun im ersten Quartal 2009 wieder ein erfreulicher Aufwärtstrend. „Das ist für die vielen schwerkranken Menschen, die dringend auf ein Spenderorgan warten, eine gute Nachricht“ sagte Minister Laumann.

In Nordrhein-Westfalen gab es in den letzten vier Jahren eine kontinuierliche Steigerung der Organspender. Dabei kommt der Arbeit der Transplantationsbeauftragten für die Deutsche Stiftung Organtransplantation in den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen eine entscheiden-de Rolle zu. „Der Einsatz von Transplantationsbeauftragten in den Kliniken hat sich bewährt“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Inzwischen werden bereits 244 der 335 Krankenhäuser mit Intensivbetten in Nordrhein-Westfalen von Transplantationsbeauftragten betreut.“

Im bundesweiten Vergleich hat Nordrhein-Westfalen bei der Organ-spende in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt. 2008 war Nord-rhein-Westfalen die einzige Region in Deutschland, die steigende Organspenderzahlen zu verzeichnen hatte.

„Für eine weitere Steigerung der Organspenden sind eine gut informierte Öffentlichkeit und eine breite gesellschaftliche Unterstützung wichtig. Für die erfolgreiche Umsetzung der Gemeinschaftsaufgabe Organspende kommt es darauf an, dass sich alle Beteiligten zu dieser Aufgabe bekennen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Insbesondere in den Krankenhäusern zählt der Einsatz jedes Einzelnen“ erklärte Minister Laumann.

Weitere Informationen und Organspendeausweise zum Herunterladen finden Interessierte im Internet unter www.dso.de oder unter www.fuers-leben.de.

Kostenlose Bestellung von Organspendeausweisen ebenso wie fachkundige Informationen bietet auch das Infotelefon Organspende unter der gebührenfreien Rufnummer: 0800/90 40 400.

Das Infotelefon Organspende ist eine gemeinsame Einrichtung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutschen Stiftung Organtransplantation.

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