Welt-Nichtrauchertag: Nichtrauchen als beste Gesundheitsvorsorge

30. Mai 2010

Minister Karl-Josef Laumann: Nichtrauchen ist die beste Gesundheitsvorsorge / Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag / Frauen dieses Jahr besonders im Fokus / Ballon-Aktion lädt zum Mitmachen ein

Anlässlich des Welt-Nichtrauchertages hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann insbesondere an das Gesundheitsbewusstsein von Frauen appelliert. „Wir wissen, dass Frauen für die Gefahren des Rauchens besonders anfällig sind. Deshalb ist Nichtrauchen die beste Gesundheitsvorsorge“, sagte Minister Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Anlässlich des Welt-Nichtrauchertages hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann insbesondere an das Gesundheitsbewusstsein von Frauen appelliert. „Wir wissen, dass Frauen für die Gefahren des Rauchens besonders anfällig sind. Deshalb ist Nichtrauchen die beste Gesundheitsvorsorge. Auch die Tatsache, dass bei Raucherinnen die Haut schneller altert, könnte ein Anreiz zum Aufhören sein.“ Das sagte Minister Laumann heute (30. Mai 2010) im Vorfeld des morgigen Welt-Nichtrauchertages (31. Mai 2010), der dieses Jahr das Thema „Frauen und Rauchen“ in den Mittelpunkt stellt.

Die Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ hat aus diesem Anlass zu einer Aktion der Fachstellen für Suchtvorbeugung eingeladen. Kindergärten, Schulen, Jugend- und Gesundheitseinrichtungen starten in 20 Regionen des Landes Luftballons mit persönlichen Botschaften, die für das Nichtrauchen werben sollen. Wer einen der Luftballons findet, kann den Ballonanhänger an die örtliche Fachstelle für Suchtvorbeugung zurücksenden. Prämiert werden die originellsten Slogans und die am weitesten geflogenen Ballons.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt den Welt-Nichtrauchertag in diesem Jahr unter das Motto „Frauen und Rauchen – mit einem Fokus auf die Vermarktung von Tabak-Produkten an Frauen“. Damit reagiert die WHO darauf, dass die Tabakwerbung mit Packungsdesign und Werbekampagnen oft gezielt Frauen anspricht und beispielsweise Ideale wie Unabhängigkeit oder Schlankheit mit dem Rauchen verbindet.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass bei Frauen geringere Tabakmengen als bei Männern ausreichen, um das Risiko für chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs zu erhöhen. Darüber hinaus beschleunigt das Rauchen die Hautalterung und erhöht das Risiko für Atemwegserkrankungen und Osteoporose. Zudem fällt es Frauen oft schwerer als Männern, mit dem Rauchen aufzuhören.

In Deutschland raucht nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung etwa ein Viertel der Frauen (26 Prozent) und ein Drittel der Männer (34 Prozent). Durch Aufklärung und gesetzgeberische Maßnahmen ist es gelungen, den Anteil der rauchenden Kinder und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) zwischen 2001 und 2008 nahezu zu halbieren (von 27 auf 15 Prozent).

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.