Münsterland ist ein stark etablierter Gesundheitsstandort

17. Februar 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Münsterland ist stark etablierter Gesundheitsstandort“ / Mindestens 15 Millionen Euro für die Gesundheitswirtschaft

„Das Münsterland ist mit einem umfassenden Spektrum von Gesundheits- und Pflegedienstleistern, Produzenten von Gesundheitsprodukten, Ausbildungsstätten und einer intensiven Forschungslandschaft ein stark etablierter Gesundheitsstandort. Das betonte Gesundheitsminister Laumann auf dem „2. Forum Gesundheitswirtschaft Münsterland“.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Das Münsterland ist mit einem umfassenden Spektrum von Gesund­heits- und Pflegedienstleistern, Produzenten von Gesundheitsproduk­ten, Ausbildungsstätten und einer intensiven Forschungslandschaft ein stark etablierter Gesundheitsstandort“, betonte heute (17. Februar 2009) Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in Münster. Auf dem „2. Fo­rum Gesundheitswirtschaft Münsterland“ erklärte Laumann, man werde „mit erheblicher Unterstützung der Landesregierung und der EU“ in der Region eine Reihe innovativer Projekte durchführen.  „Insgesamt wer­den wir die Gesundheitswirtschaft einschließlich des Gesundheitswe­sens im Münsterland mit mindestens 15 Millionen Euro unterstützen“, so Laumann. „Die Kompetenzfelder im Münsterland liegen für uns in den Bereichen Innovative Versorgungskonzepte, Früherkennung, Prävention und Rehabilitation, Medizin, Bio- und Nanotechnologie, Forschung, Te­lematik und Logistik. Hier wollen wir auch in Zukunft Akzente setzen.“

Als ein Beispiel nannte Laumann das „Traumanetzwerk-Nordwest“. Mit diesem Projekt soll die einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit in der Notfallversorgung Schwerstverletzter und Traumatisierter gefördert werden. „Über 40 Kliniken arbeiten entlang der Rettungskette in der Notfallversorgung eng zusammen mit dem Ziel, Schwerverletzte we­sentlich schneller und effektiver unter Einsatz aller Rettungsmittel zu versorgen“, so Laumann. Das Projekt ist einer der Sieger im Wettbe­werb „Med in NRW“ mit einem Projektvolumen von über 1,3 Mio. Euro. Ein weiteres Projekt, das „Nano-Zentrum Münster“, sieht den Aufbau einer Infrastruktur vor mit dem Ziel, dass Gerätehersteller und Dienstleister neue Produkte oder Methoden für die Analyse biologischer und medizinischer Materialien entwickeln können. Das Zentrum ist ein­gebunden in mehrere regionale und internationale Technologie- und Branchennetzwerke. Das Projekt ist einer der Sieger im Nano-Wettbe­werb der Landesregierung mit einem Projektvolumen von ca. 16 Millio­nen Euro.

Auch das Projekt „Elektronischer Arztbrief“ soll vorangetrieben werden.

Ab Mitte des Jahres werden in den Modellregionen Münsterland und Düren insgesamt 100 Ärzte an einem Pilot-Projekt zur Nutzung des Arztbriefes teilnehmen können. „In der Modellregion werden wir auch elektronische Gesundheitsakten testen, die der Patient freiwillig nutzen kann“, so Laumann. Auch hier gibt es im Münsterland bereits Erfahrun­gen. „akteonline“ ist eine Gesundheitsakte, unter anderem für an Krebs erkrankte Kinder, die bereits vom Gesundheitsministerium gefördert wurde. „Ich freue mich, auch heute den Bewilligungsbescheid über 56.000 Euro für eine weitere Ausbaustufe überreichen zu können“, be­tonte Laumann.

„Es gibt keine Branche in Deutschland, die mit so großem Wachstum rechnen kann wie die Gesundheitswirtschaft. Deshalb möchte ich das Münsterland ermutigen, weiter die Entwicklung der hiesigen Gesund­heitswirtschaft voranzutreiben. Es lohnt sich“, sagte Laumann.

Hintergrund:
Die Gesundheitswirtschaft ist nach dem Verarbeitenden Gewerbe der zweitgrößte Wirtschaftszweig des Münsterlands. Aktuelle Daten zeigen, dass hier bereits heute (Stand 2007) über 95.000 Be­schäftigte arbeiten, davon 35 Prozent in der stationären, 25 Prozent in der ambulanten Versorgung sowie 16 Prozent in der stationären und ambulanten Altenhilfe.

Zwischen 2003 und 2007 gab es ein Beschäftigungszuwachs von 5,2Porzent, während die gesamtwirtschaftliche Beschäftigungsentwick­lung bei 2,2 Prozent lag. 2006 lag der Umsatz bei ca. 4,7 Milliarden Euro.

 

 

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