Gesundheitswirtschaft: Pflegeberufe haben Zukunft

17. Juni 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Monitoring beweist: Pflegeberufe haben Zukunft“ / Landesberichterstattung Gesundheitsberufe 2010

Die Pflegebranche entwickelt sich zum zentralen Jobmotor innerhalb einer ohnehin ständig wachsenden Gesundheitswirtschaft: Der Bedarf an professionellen Pflegekräften steigt weiter an. In der Branche herrscht Vollbeschäftigung.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Die Pflegebranche entwickelt sich zum zentralen Jobmotor innerhalb einer ohnehin ständig wachsenden Gesundheitswirtschaft: Der Bedarf an professionellen Pflegekräften steigt weiter an. In der Branche herrscht Vollbeschäftigung. Arbeitslosigkeit ist fast ein Fremdwort - jeder Auszubildende hat beste Aussichten auf einen krisensicheren Job in der Pflege. Das bestätigt die ‚Landesberichterstattung Gesundheitsberufe 2010’, die Nordrhein-Westfalens Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (17. Juni 2010) in Düsseldorf vorstellte. „Der Bericht bestätigt uns – eine gemeinsame Ausbildung für die Bereiche Alten- und Kranken­pflege ist richtig; mit der Akademisierung der Gesundheitsfachberufe unter anderem auf dem Gesundheitscampus in Bochum und vor allem mit dem kontinuierlichen Ausbau der Landesförderung bei der Alten­pflege-Fachkraftausbildung befindet sich die Landesregierung auf dem absolut richtigen Weg“, erklärte Minister Laumann.

Gesundheitswesen und Pflege schaffen krisensichere Arbeitskräfte. Im gesamten Bereich der Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen sind bereits heute mehr als eine Millionen Menschen beschäftigt. „Wir werden diesen Jobmotor ständig auf Touren halten und ihn sogar noch stärker ans Laufen bringen“, sagte Laumann.

Mit der „Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2010“ präsentiert Minister Laumann erstmals die Ergebnisse einer sektoren­übergreifenden Erhebung zur Ausbildungs- und Beschäftigungssituation im Bereich der Alten- und Krankenpflege, die das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) in Köln im Auftrag der Landesre­gierung durchgeführt hat. Die Ausbildungs- und Personalbedarfs­ermittlung in der Alten- und Krankenpflege wurde in einem gemein­samen Monitoring zusammengeführt. Mehrere tausend Kliniken, Pflege­einrichtungen und Ausbildungsstätten hatten zuvor Fragebögen von dem Kölner Institut erhalten. Die hohe Rücklaufquote von fast 70 Pro­zent dokumentiert das große Interesse an dem Monitoring.

„Wir können jetzt auf verlässliche und gleichzeitig transparente Daten zurückgreifen, um entsprechend reagieren zu können“, so der Minister. Beispielsweise geht aus dem Bericht hervor, dass die Teilzeitbeschäf­tigung im Pflegebereich auffällig weit verbreitet ist. „Wir werden genau analysieren, welche Auswirkungen die hohe Teilzeitquote auf die Be­rufsmotivation hat“, sagte Laumann. Ebenso empfiehlt das Kölner Institut, in den Jahren 2011 und 2012 jeweils mindestens 616 zusätz­liche Plätze in den Pflegeausbildungen zu schaffen, um dem steigenden Ausbildungsbedarf Rechnung zu tragen.

„Vor diesem Hintergrund war es richtig, die Zahl der landesgeförderten Schulplätze in der Altenpflegeausbildung in den Jahren 2005 bis 2010 von 7200 auf rund 8700 zu erhöhen“, betonte Laumann. „Auch der Aktionsplan Altenpflege 2010, mit dem in diesem Jahr bis zu 1000 zu­sätzliche Plätze in der Altenpflege-Fachkraftausbildung entstehen, war eine zukunftsorientierte Maßnahme“, sagte der Minister.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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