Minister Laumann: „Wir gehen gestärkt aus der Krise“

29. Oktober 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Mit unseren Instrumenten gehen wir gestärkt aus der Krise“ / Beschäftigungszahlen im Oktober gestiegen

„Die Lage auf dem nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt entspannt sich zum dritten Mal in Folge. Auch wenn die Krise noch nicht ausgestanden ist, trotzen wir im bevölkerungsreichsten Bundesland der angespannten Lage“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann mit Blick auf die aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

„Die Lage auf dem nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt entspannt sich zum dritten Mal in Folge. Auch wenn die Krise noch nicht ausgestanden ist, trotzen wir im bevölkerungsreichsten Bundesland der angespannten Lage“, sagte Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (29. Oktober 2009) in Düsseldorf mit Blick auf die aktuellen Arbeitsmarktdaten. Demnach gab es im Oktober mit insgesamt 784.315 Arbeitslosen 16.450 weniger als noch im September. Besonders erfreulich: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist von Juli bis August um 77.400 auf jetzt 5.828.200 gestiegen.

Eine weitere positive Entwicklung gibt es bei den jüngeren Arbeitssuchenden unter 25 Jahre. „Gerade in der Krise sind junge, qualifizierte und mobile Fachkräfte gefragt“, so Laumann. Die Zahl der Arbeitslosen in diesem Bereich sank kräftig um 10 Prozent, das sind 79.110 weniger als im Vormonat.

„Unsere arbeitsmarktpolitischen Instrumente, wie beispielsweise die Kurzarbeit, zeigen die gewünschte Wirkung. Sie auszuweiten, war eine goldrichtige Entscheidung. Davon profitieren landesweit derzeit über 300.000 Arbeitnehmer“, sagte Laumann. „Wir müssen konsequent an unseren Instrumenten festhalten, solange es für den Arbeitsmarkt noch keine Entwarnung gibt“.

Die Angebote des Landes zur Kurzarbeit und Qualifizierung helfen den Unternehmen effizient dabei, in Zeiten der Unterauslastung bestehende Arbeitsverhältnisse zu sichern, an ihren eingearbeiteten Mitarbeitern festzuhalten und diese für die Zeit nach Krise weiterzubilden. „Wir bieten den Unternehmen volle Unterstützung, um gestärkt aus der Krise zu gehen“, sagte Laumann.

Zusätzlich erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben: „Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die sicher auf die insgesamt sich leicht aufhellende gesamtwirtschaftliche Lage, das vergleichsweise günstige Geschäftsklima und die intensive Nutzung der Regelung zur Kurzarbeit durch die Unternehmen zurück zu führen ist. Es geht jetzt darum, diese Entwicklung zu stabilisieren damit die Betriebe ihre hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter an die Unternehmen binden können und damit Beschäftigung sichern.“

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

Oktober 2009

Veränderung gegenüber Oktober 2008

Veränderung gegenüber Mai 2005

Stand

Mai 2005

Arbeitslose insgesamt

784.315

64.732

-276.751

1.061.066

Arbeitslose SGB II (Langzeit-arbeitslosigkeit, ALG II)

554.331

14.731

-102.476

656.807

Arbeitslose (weniger als 12 Mon.) (SGB III, Arbeitslosengeld I)

229.984

50.001

-174.275

404.259

Sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte

5.828.200 (8/2009)

-58.529

 (8/2008)

264.589

5.563.611

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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