Mit „Stark statt breit“ schon ’zigtausende junge Menschen erreicht

22. April 2009

Minister Karl-Josef Laumann: Mit „Stark statt breit“ haben wir schon ’zigtausende junge Menschen erreicht! / Programm zur Cannabis-Prävention erfolgreich umgesetzt

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat eine positive Bilanz des im letzten Jahr gestarteten Cannabis-Präventionsprogramms „Stark statt breit“ gezogen: „Wir haben schon ’zigtausende junge Menschen mit unserer Botschaft erreicht, dass Cannabis keine harmlose Droge ist und dass es sich lohnt, die Finger davon zu lassen oder wieder davon wegzukommen.“

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat eine positive Bilanz des im letzten Jahr gestarteten Cannabis-Präventionsprogramms „Stark statt breit“ gezogen: „Wir haben schon ’zigtausende junge Menschen mit unserer Botschaft erreicht, dass Cannabis keine harmlose Droge ist und dass es sich lohnt, die Finger davon zu lassen oder wieder davon wegzukommen.“ Das sagte der Minister heute (22. April 2009) in Düsseldorf.

Die von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtprävention entwickelte Kampagne setzt auf die direkte Ansprache Jugendlicher und junger Er­wachsener durch Fachleute aus der Sucht- und Drogenberatung, aber auch durch Medien wie Infobroschüren, Postkarten sowie eine spezielle Internetplattform. Weitere Zielgruppen sind Fachkräfte aus der Jugendarbeit und Schule, die für das Thema Cannabis besonders sensibilisiert  wurden. Bereits Grundschullehrerinnen und -lehrer wurden für eine frühzeitige Suchtprävention geschult, um die Persönlichkeit und die Problembewältigungsfähigkeit ihrer Schützlinge zu stärken und damit einem späteren Suchtmittelkonsum vorzubeugen.

Zur konkreten Unterstützung von Eltern wurde ein Ratgeber zum Um­gang mit kiffenden Jugendlichen herausgegeben, der auch Hinweise auf professionelle Hilfen enthält.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Wir haben mit unseren Informations- und Beratungsangeboten schon mehr als 54.000 Jugend­liche und junge Erwachsene erreicht. Außerdem mehr als 14.000 Fach­kräfte aus der Sucht- und Jugendhilfe sowie Schule. Ich finde, das kann sich sehen lassen!“

Die neue Internetplattform mit Informationen für Jugendliche, Fachkräfte und Eltern ist schon mehr als 60.000mal angeklickt worden. Hinzu kommen 50.000 Broschüren „Cannabis – Eine Info für Jugendliche“, die bei örtlichen Suchtpräventionsveranstaltungen eingesetzt werden. Zur Information über die Risiken des Cannabis-Konsums im Straßenverkehr wurden landesweit Infokarten für Szenetreffpunkte, aber auch für den Einsatz in Fahrschulen bereitgestellt.

Für das Cannabis-Präventionsprogramm „stark statt breit“ sind im ver­gangenen Jahr 300.000 Euro aus dem Haushalt des Gesundheits­ministeriums bereitgestellt worden. Diese waren als Anschubfinan­zierung für Fortbildungen, Arbeitsmaterial und Informationsmedien vor­gesehen, damit die beteiligten Einrichtungen diese Aktionen aus eigener Kraft weiterführen und in die laufenden Aktivitäten zur Suchtprävention einbeziehen können.

Weitere Informationen zum Cannabis-Präventionsprogramm gibt es auf der Internetplattform www.stark-statt-breit.de und bei der ginko Stiftung für Prävention, Kaiserstraße 90 in 45468 Mülheim an der Ruhr.

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