Tag der Organspende: Neues Leben schenken

4. Juni 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Mit einer Organspende neues Leben schenken“ / Morgen ist bundesweiter Tag der Organspende

Gesundheitsminister Laumann appelliert an die Bürger, sich zur Organsspende bereit zu erklären. "Es gibt noch viel zu wenig Spender", sagte der Minister zum Tag der Organspende.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Die Bereitschaft zur Organspende – für Nordrhein-Westfalens Gesund­heitsminister Karl-Josef Laumann bedeutet sie nicht nur „Verantwortung gegenüber Menschen, die um ihr Leben kämpfen“. Mehr noch. „Es ist im höchsten Maße christlich, wenn Organspender nach ihrem Tod Patien­ten, die dringend auf Spenderorgane warten, neues Leben schenken können“, sagte Laumann. „Weil es noch viel zu wenig Spender gibt, appelliere ich an die Bürger, sich zur Organsspende bereit zu erklären“, sagte der Minister heute (4. Juni 2010) in Düsseldorf zum Tag der Organspende am morgigen Samstag.

Seit seinem Amtsantritt 2005 setzt sich der Minister für eine Steigerung der Organspenderzahl ein – seither verbessert er die Aufklärung der Bevölkerung, kämpft für die Verbreitung von Spenderausweisen und eine stärkere Beteiligung der Krankenhäuser. Mit Erfolg. „Uns ist es ge­lungen, in den Kliniken gute Voraussetzungen für mehr Organspenden zu schaffen – unter anderem hat sich der Einsatz von Transplantations­beauftragten bewährt“, betonte Laumann. Seit Anfang Dezember 2009 läuft außerdem äußerst erfolgreich die Organspende-Kampagne „Traumpass“, die der Minister gemeinsam mit dem Landessportbund gestartet hatte. Fünf Millionen Sportler der mehr als 20.000 Sportvereine in Nordrhein-Westfalen sind seither Zielgruppe der Initiative. Die Ver­einsmitglieder sollen motiviert werden, einen Organspendeausweis aus­zufüllen.

Allein für diese Kampagne wurden zunächst 100.000 Flyer mit einem neuen Organspendeausweis gedruckt. „Die Nachfrage ist derart groß, dass wir Flyer nachdrucken mussten“, freut sich Laumann. Außerdem wurde die Internetseite www.traumpass.info geschaltet.

Doch damit nicht genug. Weil sich die Zahl der Organspender in diesem Jahr noch nicht so positiv entwickelt, wie in den Vorjahren, ruft der Minister zu höherer Spendenbereitschaft auf. „Es müssen sich noch mehr Menschen für einen Spenderausweis entscheiden und damit schwer kranken Menschen neue Hoffnung geben“, betonte Laumann.

Zahlen und Fakten zur Organspende:

  • Etwa 3.800 schwer kranke Menschen warten allein in Nordrhein-Westfalen auf ein lebensrettendes Spenderorgan, bundesweit sind es rund 12.000.
  • Täglich sterben drei Menschen, die vergeblich auf ein Spender­organ gewartet haben.
  • Die durchschnittliche Wartezeit für eine Nierentransplantation beträgt etwa fünf Jahre.
  • Rund zwei Drittel der Menschen sind zwar bereit, nach ihrem Tod durch eine Organspende zu helfen, aber lediglich 17 Prozent besitzen einen Organspendeausweis.

Mehr Informationen sind unter anderem auf der Internetseite der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) unter www.dso.de oder unter www.fuers-leben.de abrufbar.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.