Rückgang: Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen

29. April 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Mit einer funktionierenden Sozialpartnerschaft sichern wir Jobs“ / Arbeitslosigkeit geht in Nordrhein-Westfalen zurück

"Wir haben gut 253.000 Arbeitslose weniger als beim Regierungs­wechsel im Jahr 2005, trotz anhaltender Wirtschafts- und Finanzkrise", sagte Arbeitsminister Laumann zur Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilen mit:

„Wir haben jetzt gut 253.000 Arbeitslose weniger als beim Regierungs­wechsel im Jahr 2005, und das trotz der zuletzt anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise“, sagte Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (29. April 2010) in Düsseldorf zur Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktdaten.

„Das ist eine einzigartige Bilanz – die SPD hat es seit 1966 in 39 Jahren ihrer Regierungszeit nicht geschafft, die Arbeitslosigkeit innerhalb nur einer Legislaturperiode derart stark zu reduzieren“, betonte Laumann. „Was wir jetzt erleben, ist kein Arbeitsmarktwunder in Nordrhein-West­falen – sondern das verantwortungsvolle Handeln der Sozialpartner und der Landesregierung zahlt sich aus“, erklärte Minister Laumann. „Zwar ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit im April auch saisonbedingt – aber die gute Entwicklung insgesamt zeigt eindeutig, dass wir eine vernünftige Arbeitsmarktpolitik betreiben“, sagte Laumann.

Der Minister nennt Zahlen: „Durch das Instrument der Kurzarbeit, für das ich mich immer stark gemacht habe, haben wir allein im Dezember 2009 rund 50.000 Arbeitsplätze gesichert“, so der Minister. Weiterhin sei im Rahmen des Programms JobPerspektive, mit dem schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt integriert werden, bis März ein Stellenbestand von 12.500 Stellen geschaffen worden. „Und mit unserer Potentialberatung für optimale Arbeitsabläufe in kleineren Betrieben erreichen wir rund 55.000 Beschäftigte in rund 1700 Unternehmen pro Jahr – allein 2009 haben wir insgesamt mehr als 1300 neue Stellen mit diesem arbeitsmarktpolitischen Instrument geschaffen“, betonte Minister Laumann. „Wir werden uns darauf nicht ausruhen“, erklärte der Minister. „Die Krise ist längst noch nicht vorbei – und deshalb setzen wir weiterhin konsequent auf die Kurzarbeit und unsere Instrumente zur Entlastung des Arbeitsmarktes.“  

Ergänzend erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben: „Das sind hervorragende Zahlen, sie decken sich mit den konjunkturellen Erwartungen in den Unternehmen. Denn zeitgleich verzeichnet der NRW.Bank ifo-Geschäftsklimaindex für den April 2010 mit 102,5 Punkten den besten Wert seit 24 Monaten. Ein Index in dieser Höhe wurde zuletzt vor der Wirtschaftskrise gemessen, besser noch: der NRW-Wert für April liegt damit auch klar über dem Bundesindex (101,6) für diesen Monat. Die Zuversicht, die in den Unternehmen hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung herrscht, wird sich hoffentlich auch positiv auf die Arbeitsmarkzahlen auswirken.“

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

.

April 2010

Veränderung gegenüber April 2009

Veränderung gegenüber Mai 2005

Stand

Mai 2005

Arbeitslose insgesamt

807.873

-13.628

-253.193

1.061.066

Arbeitslose SGB II (Langzeitarbeitslosigkeit, ALG II)

571.887

8.044

-84.920

656.807

Arbeitslose
(weniger als 12 Mon.)
(SGB III, Arbeitslosengeld I)

235.986

-21.672

-168.273

404.259

Sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte

5.760.300 (02/2010)

-45.902

(02/2009)

196.689

5.563.611

 
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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