Unternehmen bilden in großem Maßstab aus

3. November 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Lernbehinderte Jugendliche bekommen volle Unterstützung“ / Ausbildungskonsens: Neues Förderkonzept vorgestellt

„Trotz Wirtschaftskrise bilden die Unternehmen in diesem Jahr in großem Maßstab aus. Unser vorrangiges Ziel muss es sein, die Ausbildungsbereitschaft auch im kommenden Jahr zu sichern. Gut qualifizierte Fachkräfte sind die Vorraussetzung dafür, nach der Krise wieder den Aufschwung zu schaffen“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann bei einem Spitzentreffen im Ausbildungskonsens in Düsseldorf.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Trotz Wirtschaftskrise bilden die Unternehmen in diesem Jahr in großem Maßstab aus. Unser vorrangiges Ziel muss es sein, die Ausbildungsbereitschaft auch im kommenden Jahr zu sichern. Gut qualifizierte Fachkräfte sind die Vorraussetzung dafür, nach der Krise wieder den Aufschwung zu schaffen“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann am Dienstag bei einem Spitzentreffen im Ausbildungskonsens in Düsseldorf. Die Zahl der unversorgten Jugendlichen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz konnte bis Ende September mit 2.937 auf ein Viertel gegenüber 2006 reduziert werden.

Mit 121.000 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen steht Nordrhein-Westfalen gut da. „Besonders betroffen sind aber immer die Schwächsten. Deshalb haben wir, ausgehend vom letzten Spitzengespräch, ein Konzept zur Förderung lernbehinderter Jugendlicher entwickelt“, so Laumann weiter. Dieses Konzept mit dem Titel „ILJA – Integration lernbehinderter Jugendlicher in Ausbildung und Arbeit in Nordrhein-Westfalen“ haben Vertreter des Arbeits- und des Schulministeriums, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, der kommunalen Spitzenverbände, der Optionskommunen und der G.I.B. (Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung) gemeinsam erarbeitet.

„Jedes Jahr schaffen rund 4.000 lernbehinderte Jugendliche nicht den Weg in eine Berufsausbildung. Wir wollen ihnen helfen, künftig besser in Ausbildung oder berufliche Qualifizierung vermittelt zu werden“, sagte Laumann. Ziel sei es, alle Jugendlichen entweder direkt oder nach vorbereitenden Maßnahmen wie beispielsweise in Jugendwerkstätten, durch ein Werkstattjahr oder auch eine Einstiegsqualifizierung schließlich eine Berufsausbildung bekommen.

Im nordrhein-westfälischen Ausbildungskonsens haben sich die Landesregierung, die Organisationen der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Arbeitsverwaltung und die Kommunen zusammengeschlossen. Ziel ist es, jedem ausbildungsfähigen und –willigen Jugendlichen eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Dazu ist es auch notwendig, das duale Ausbildungssystem kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu stärken. Das Ziel: Jeder junge Mensch in Nordrhein-Westfalen, der ausgebildet werden will, wird ausgebildet.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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