Minister Laumann: Kurzarbeit in Verbindung mit Qualifizierung nutzen

29. Januar 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Kurzarbeit in Verbindung mit Qualifizierung nutzen“ / 352.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mehr als im Mai 2005

„Trotz eines schwierigen Starts des Arbeitsmarktes im Jahr 2009 bin ich zuversichtlich, dass Nordrhein-Westfalen gestärkt aus dieser Krise kommen wird“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. „Nordrhein-Westfalen hat die gute Konjunktur der vergangenen Jahre genutzt. Seit Mai 2005 sind 352.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden. Wir sind gut aufgestellt, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern“, betonte Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Trotz eines schwierigen Starts des Arbeitsmarktes im Jahr 2009 bin ich zuversichtlich, dass Nordrhein-Westfalen gestärkt aus dieser Krise kommen wird“, sagte der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. „Nordrhein-Westfalen hat die gute Konjunktur der ver­gangenen Jahre genutzt. Seit Mai 2005 sind 352.000 neue sozialver­sicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden. Wir sind gut aufgestellt, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern“, betonte Laumann.

„Es geht jetzt darum, die Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur schnell und zielsicher umzusetzen. Die Landesregierung hat ihr eigenes Instrumentarium geschärft und an die aktuelle weltwirtschaftliche Ent­wicklung angepasst“, ergänzte Wirtschaftsministerin Christa Thoben. „Die zur Verfügung stehenden Kredit-, Bürgschafts- und Beratungs­programme zur Liquiditätssicherung, Investitionsstärkung sowie zur Neuausrichtung von Unternehmen stehen zur Verfügung um vor allem kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen, die trotz solider Substanz von der Krise erfasst werden. Entscheidend dabei ist, dass sich die Betroffenen rechtzeitig bei uns melden.“ Für eine diskrete und kompetente Erstberatung bietet die NRW-Bank eine Infoline an (0211/914714800), unter der die Förderberater der Bank zu erreichen sind.

„Wie schwierig die Gewinnung von Fachkräften bei einem wirtschaft­lichen Aufschwung ist, haben wir gerade erlebt. Damit die Betriebe für eine bessere Auftragslage gerüstet sind, müssen wir alles dafür tun, dass sie ihre Fachkräfte in der Krise möglichst lange halten können. Die Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Sie haben erkannt, dass es besser ist, ihre Arbeitskräfte auch in dieser wirtschaft­lich schwierigen Lage weiterzubeschäftigen. Das sieht man daran, dass in den letzten drei Monaten 6500 Betriebe für ihre 160.000 Beschäf­tigten Kurzarbeit angemeldet haben.

Jetzt sollten auch die verbesserten Möglichkeiten der Qualifizierung von Kurzarbeitern ausgeschöpft werden, dann kann Nordrhein-Westfalen am Ende dieser Konjunkturdelle mit besser qualifizierten Belegschaften durchstarten. Jetzt lautet die Devise: Beschäftigung erhalten und Beleg­schaften qualifizieren“, so Laumann.

 

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

 

Januar 2009

Veränderung gegenüber
Januar 2008

Veränderung gegenüber
Mai 2005

Stand

Mai 2005

Arbeitslose insgesamt

780.915

- 26.920

- 280.151

1.061.066

Arbeitslose SGB II
(Langzeitarbeitslosigkeit, ALG II)

547.163

- 39.685

- 109.644

656.807

Arbeitslose (weniger als 12 Mon.) (SGB III, Arbeitslosengeld I)

233.752

+ 12.765

- 170.507

404.259

Sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte

 5.916.000

(11/2008)

+ 98.764

(11/2007)

+ 352.389

5.563.611

 

 

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