Minister Laumann verstärkt Einsatz gegen Kinderarmut

13. November 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Kümmern uns verstärkt um Armut und Ausgrenzung“ / 60 Jahre Paritätischer Wohlfahrtsverband in Nordrhein-Westfalen

Sozialminister Karl-Josef Laumann hat angekündigt, im kommenden Jahr den Einsatz gegen Kinderarmut in Nordrhein-Westfalen weiter zu verstärken. „ Wir werden alles tun, um auch für die von Armut und Ausgrenzung Betroffenen ein Leben in Würde zu schaffen“, sagte Laumann anlässlich der 60-Jahr-Feier des Paritätischen in Nordrhein-Westfalen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Sozialminister Karl-Josef Laumann hat angekündigt, im kommenden Jahr den Einsatz gegen Kinderarmut in Nordrhein-Westfalen weiter zu verstärken. Kinder seien die Schwächsten in der Gesellschaft, betonte er. „Das nächste Europäische Jahr 2010 steht für die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung – wir werden alles tun, um nicht nur für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftige, sondern auch für die von Armut und Ausgrenzung Betroffenen ein Leben in Würde zu schaffen“, sagte Laumann heute (13. November 2009) in Wuppertal anlässlich der 60-Jahr-Feier des Paritätischen in Nordrhein-Westfalen.

„Der Paritätische ist ein verlässlicher Partner der Landesregierung und ein Teil der Gesellschaft, auf den wir nicht verzichten können“, erklärte der Minister. Der nordrhein-westfälische Landesverband ist mit rund 3000 gemeinnützigen Mitgliedsorganisationen, mehr als 100.000 haupt­amtlich Beschäftigten und 250.000 ehrenamtlichen Helfern einer der größten Sozialverbände in Nordrhein-Westfalen. Im stationären Bereich stellen die meisten Dienste Wohnheime für Menschen mit Behinderung, Pflege- und Erziehungseinrichtungen zur Verfügung. Im nicht-stationären Bereich zählen Tageseinrichtungen für Kinder, Angebote der offenen Ganztagsgrundschule und der offenen Behindertenhilfe zu den häufigsten Angeboten.

Minister Laumann nutzte den Anlass, um gerade in Zeiten der Finanz­krise und des Gewinnstrebens die Notwendigkeit von sozialer Verant­wortung und Gemeinnützigkeit hervorzuheben. „Wir setzen mit unserer Sozialpolitik auch künftig auf die Integration und Teilhabe aller am Leben in der Gemeinschaft beteiligten Menschen“, sagte er. Laumann kündigte zudem an, dass Nordrhein-Westfalen aktiv in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe mitarbeiten werde, die einen Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen erarbeitet.

An die Adresse der Beschäftigten im Paritätischen gerichtet ging der Minister auch auf die so genannte generalistische Pflegeausbildung ein, die sich im Bund abzeichne. Die Zusammenführung der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Altenpflege wurde in Modellprojekten er­folgreich erprobt. „Eine gemeinsame Pflegeausbildung ist der richtige Weg“, erklärte Laumann. „Nordrhein-Westfalen wird in der neuen Legislaturperiode des Bundes maßgeblich Einfluss auf das Gesetz­gebungsverfahren nehmen, damit wir für die Alten- und Krankenpflege ein gemeinsames Berufsgesetz erhalten“, kündigte der Minister an.

Ausdrücklich dankte er allen im Paritätischen beschäftigten Mitarbeitern für ihr langjähriges soziales Engagement. „In all den Jahren war und ist der Paritätische für die mit ihm verbundenen Menschen ein kompeten­ter, engagierter und verlässlicher Partner“, betonte Laumann. Seit über einem halben Jahrhundert stehe die Einrichtung eng an der Seite der Kranken, Schwachen und Ausgegrenzten. „Sie haben Wege aufgezeigt, wie das soziale Klima in unserem Land verbessert, Gerechtigkeit ver­wirklicht und sozialer Zusammenhalt gestaltet werden kann“, erklärte der Minister.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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