Einweihung Neubau „Lernen fördern Dienstleistungen“ in Emsdetten

18. September 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Konstruktiver Partner bei der Integration von Menschen mit Handicap in den Arbeitsmarkt“ / Einweihung Neubau „Lernen fördern Dienstleistungen“ in Emsdetten

„Herz und Verstand müssen immer dabei sein, wenn wir davon reden, Menschen mit Handicap eine Teilhabe am Arbeitsleben und damit auch am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die Lernen fördern Dienstleistungen GmbH in Emsdetten weiß ich mit ihren Ideen und Initiativen dabei als konstruktiven Partner an meiner Seite“, sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann heute anlässlich der Einweihung der neu gebauten Betriebsstätte des Integrationsunternehmens in Emsdetten.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Herz und Verstand müssen immer dabei sein, wenn wir davon reden, Menschen mit Handicap eine Teilhabe am Arbeitsleben und damit auch am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die Lernen fördern Dienstleistungen GmbH in Emsdetten weiß ich mit ihren Ideen und Initiativen dabei als konstruktiven Partner an meiner Seite“, sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann am Freitag (18. September 2009) anlässlich der Einweihung der neu gebauten Betriebsstätte des Integrationsunternehmens in Emsdetten.

Seit der Gründung des Unternehmens durch den Lernen fördern e. V. im Jahr 2004 hat sich viel getan. Mittlerweile ist die Belegschaft auf 57 Mitarbeiter angewachsen, davon 32 mit einer ausgewiesenen Schwer­behinderung. Zu Beginn standen in erster Linie junge Menschen mit Lernbehinderungen im Blickfeld – heute setzt sich Lernen fördern e.V. für eine große Vielfalt von Menschen mit Benachteiligungen oder Behinderungen ein.

Integrationsunternehmen wie das in Emsdetten sollen denjenigen Men­schen eine Beschäftigung bieten, die auf der einen Seite zu stark für die Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen sind, auf der anderen Seite jedoch (noch) nicht stark genug, um ohne arbeitsbegleitende Hilfen auf dem freien Arbeitsmarkt eine Anstellung zu bekommen. Dabei erfüllen diese Unternehmen den doppelten Auftrag, schwerbehinderte Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren und sich gleichzeitig mit ihren Produkten und Dienstleistungen am Markt zu behaupten. Die Betriebe agieren in unterschiedlichsten Branchen – von sozialen Dienstleistungen über Industrie, Handel, Handwerk, Hotel- und Gast­stättengewerbe bis hin zu Multimedia- und IT-Firmen. „Der Spagat zwischen „erfolgreich am Markt“ und „erfolgreich in der Integration“ ge­lingt“, so der Sozialminister.  Behinderten und benachteiligten Menschen müsse eine selbständige Lebensführung und wirkliche Teilhabe am ge­sellschaftlichen Leben und am Arbeitsleben ermöglicht werden. „Denn: Arbeit erschließt alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Arbeit ist Grundlage für soziale Sicherung, Selbstbestimmung, Chancengleichheit und Anerkennung“, sagte der Minister. Deswegen sei das Thema Arbeit auch eine der vier zentralen Säulen des Programms der Landesre­gierung „Teilhabe für alle“.

Lernen fördern ist eine von bisher 62 Initiativen, die eine Förderung aus dem neuen Landesprogramm „Integration unternehmen!“ erhalten bzw. dafür vorgesehen sind. Ziel ist innerhalb von drei Jahren die Schaffung von rund 1.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen in Integrationsunternehmen für schwerbehinderte Menschen. Für dieses Programm hat die Landes­regierung zehn Millionen Euro bereitgestellt. Weitere zehn Millionen Euro finanzieren die beiden Landschaftsverbände, die das Programm umsetzen. Im Rahmen der bisherigen Förderentscheidungen werden voraussichtlich 620 Arbeitsplätze entstehen, von denen knapp 400 für schwerbehinderte Menschen vorgesehen sind. „Der Start des Pro­gramms ist gelungen“, so Laumann.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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