Kluge Unternehmer setzen auch auf Menschen mit Handicaps

24. März 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Kluge Unternehmer setzen auch auf Menschen mit Handicaps“ / Minister besucht Messe „Unternehmen tun Gutes“ in Münster

„Immer mehr Unternehmen entdecken die besonderen Stärken von Menschen mit Handicaps. Denn kluge Unternehmerinnen und Unter­nehmer haben erkannt, dass Menschen mit Behinderungen oft hoch motiviert und besonders engagiert sind“, sagte Arbeitsminister Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Immer mehr Unternehmen entdecken die besonderen Stärken von Menschen mit Handicaps. Denn kluge Unternehmerinnen und Unter­nehmer haben erkannt, dass Menschen mit Behinderungen oft hoch motiviert und besonders engagiert sind.“ Das sagte Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (24. März 2010) in Münster anlässlich der Messe „Unternehmen tun Gutes“ des Landschafts­verbandes Westfalen-Lippe zum Thema Integrationsunternehmen.

In den letzten eineinhalb Jahren – so Laumann weiter – habe er eine ganze Reihe von Integrationsunternehmen oder betrieblichen Integrationsabteilungen besucht und sich von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen können. Die dort Aktiven hätten bewiesen, dass soziales Engagement und unternehmerischer Erfolg hervorragend zusammenpassen.

„Alle Unternehmen in unserem Land sollten sich daran ein Beispiel nehmen und noch mehr auf die Stärken von Menschen mit Behin­derungen setzen. Denn bei einem sich abzeichnenden Fachkräfte­mangel brauchen sie jeden guten Mann und jede gute Frau“, sagte Minister Laumann.

Dieses Engagement – so der Minister weiter – sei auch deshalb so wichtig, weil Arbeit gerade für Menschen mit Behinderungen ent­scheidend für die Teilhabe an der Gesellschaft sei: „Jeder Mensch mit Handicap kann und möchte einen Beitrag leisten – unabhängig von der Schwere seiner Behinderung. Dafür müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen.“

Laumann lobte das Engagement der in Münster ausstellenden Betriebe, die es in besonderer Weise schafften, schwerbehinderten Menschen eine verlässliche Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu bieten. Integra­tionsunternehmen oder Integrationsabteilungen beschäftigen mindes­tens 25 Prozent Menschen mit schweren Behinderungen und können dafür eine besondere Förderung des Landes und der Landschafts­verbände erhalten.

Für Menschen, die in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen unterfordert wären, die aber Hilfen bei der Integration in den Arbeits­markt benötigen, wurde im Jahr 2008 das Landesprogramm „Integration unternehmen!“ gestartet. Mit insgesamt 10 Millionen Euro aus Landes­mitteln und einem gleich hohen Beitrag der beiden Landschafts­verbände sollen innerhalb von drei Jahren etwa 1.000 Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen in Integrationsunternehmen geschaffen werden.

In Nordrhein-Westfalen leben 2,3 Millionen Menschen mit Behinderun­gen, darunter sind 1,6 Millionen Schwerbehinderte. An dem behinder­tenpolitischen, ressortübergreifenden Landesprogramm „Teilhabe für alle“ sind alle Ressorts der Landesregierung beteiligt. Es umfasst aktuell mehr als 50 Maßnahmen, für die in diesem Jahr 188 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Weitere Infos zur Landesbehindertenpolitik unter www.mags.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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