Chancen für gut qualifizierte Mädchen in klassischen Männerberufen

23. April 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Keine Angst vor Staub und Lacken – Chancen für gut qualifizierte Mädchen auch in klassischen Männerberufen!“ / 23. April ist „Girls’ Day“ / Arbeitsminister besucht Schreinerei in Düsseldorf

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann wirbt dafür, dass Mädchen und junge Frauen bei ihrer Berufswahl vor allem auch die Chancen in den klassischen Männerberufen nutzen: „Keine Angst vor Staub und Lacken! Die Zukunft der gewerblich-technisch-naturwissenschaftlichen Berufe ist gut.“

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann wirbt dafür, dass Mädchen und junge Frauen bei ihrer Berufswahl vor allem auch die Chancen in den klassischen Männerberufen nutzen: „Keine Angst vor Staub und Lacken! Die Zukunft der gewerblich-technisch-naturwissenschaftlichen Berufe ist gut. Denn hier liegen interessante Entwicklungsmöglichkeiten. So kann man sich im Schreinerhandwerk beispielsweise auch auf den Kundenservice spezialisieren und durch Weiterbildung Karriere machen.“

Der Minister besuchte heute (23. April 2009) eine Düsseldorfer Schreinerei, die sich besonders um die Ausbildung von Mädchen kümmert. Laumann: „Erfahrungsgemäß liegt das Holzgewerbe den Mädchen eher als die Metallbranche.“ Anlass des Besuchs war der bundesweite „Girls’ Day“, an dem Unternehmen und Organisationen Schülerinnen der fünften bis zehnten Klassen Einblicke in Berufsfelder ermöglichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind.

Obwohl die junge Frauengeneration in Deutschland heute über eine besonders gute Schulbildung verfügt, schöpft sie ihre beruflichen Möglichkeiten längst nicht aus: „Unter den Top 25 der beliebtesten Ausbildungsberufe gibt es kaum handwerkliche oder technische Berufe. Lediglich der Mediengestalter rangiert auf Platz 22. Das muss so nicht bleiben. Gerade mit Blick auf den demografischen Wandel brauchen wir qualifizierten Nachwuchs in allen Branchen“, so Minister Laumann.

Die Schreinerei Karl Heller GmbH in Düsseldorf-Oberbilk bietet mit ihren 14 Mitarbeitern und drei Auszubildenden ein breites Angebot: Beispielsweise die Fertigung von Einbauschränken, Fenstern, Türen, Möbeln und Verkleidungen. Das Unternehmen nimmt jedes Jahr ein Mädchen als Auszubildende an und beteiligt sich traditionell in Kooperation mit dem Jugendamt am Girls’ Day in Düsseldorf. Die teilnehmenden Schülerinnen bauen dort unter Anleitung einen Würfel oder Fotohalter aus Holz.

Der „Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag“ findet jedes Jahr am vierten Donnerstag im April statt. An diesem Tag erhalten Schülerinnen der Klassen fünf bis zehn Einblicke in Labore, Büros und Werkstätten in Berufsfeldern, die Mädchen sonst nur selten bei der Berufswahl in Betracht ziehen. Ziel des Girls’ Day ist es auch, Kontakte herzustellen, die für die berufliche Zukunft der Mädchen hilfreich sein könnten.

Nach Angaben der bundesweiten Girls’-Day-Koordinierungsstelle haben im vergangenen Jahr Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland 8.626 Veranstaltungen mit Plätzen für rund 132.537 Mädchen zum Girls’ Day angeboten. Insgesamt haben seit Beginn im Jahr 2000 etwa 800.000 Mädchen am Girls’ Day teilgenommen. Infos zum Girls’ Day unter www.girls-day.de.

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