JobPerspektive ermöglicht 7.700 Menschen wieder Arbeit statt Arbeitslosigkeit

20. April 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „JobPerspektive ermöglicht 7.700 Menschen wieder Arbeit statt Arbeitslosigkeit“ / Fachtagung zum Thema „JobPerspektive“

„Seit Oktober 2007 konnten wir mit der ,JobPerspektive’ in Nordrhein-Westfalen mehr als 7.700 langzeitarbeitslose Menschen wieder in ein ganz normales, dauerhaftes Arbeitsverhältnis bringen. Diese Zahl kann sich sehen lassen“, betonte heute Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Seit Oktober 2007 konnten wir mit der ,JobPerspektive’ in Nordrhein-Westfalen mehr als 7.700 langzeitarbeitslose Menschen wieder in ein ganz normales, dauerhaftes Arbeitsverhältnis bringen.  Diese Zahl kann sich sehen lassen“, betonte heute (20. April 2009) Arbeitsminister Karl-Josef Laumann in Düsseldorf bei einer gemeinsam mit der NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) durchgeführten Fachtagung in Düsseldorf. „Diese Menschen nehmen wieder durch Arbeit mehr an der Gesellschaft teil.“

„Es ist volkswirtschaftlicher Unsinn, Menschen, die 50 Prozent Arbeitsleistung erbringen, zu 100 Prozent vom Arbeitsmarkt auszuschließen“, sagte Johannes Pfeiffer, bei der NRW-Regionaldirektion der BA für die Grundsicherung für Arbeitsuchende zuständiger Geschäftsführer. Er sieht die JobPerspektive als „Erfolgskonzept, das Langzeitarbeitslosen konkrete Chancen eröffnet. Den attraktiven und unbefristeten finanziel­len Zuschuss nehmen die Betriebe gut an. JobPerspektive hilft Betrie­ben, Arbeitsplätze mit geringen Qualifikationsanforderungen wieder wirtschaftlich zu besetzen. Für solche Angebote gibt es auch in der kritischen Arbeitsmarktsituation eine Nachfrage.“

Die JobPerspektive richtet sich an Menschen, die schon länger als ein Jahr arbeitslos sind und aufgrund verschiedener Probleme auf absehbare Zeit nicht in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden können. Arbeitgeber, die diesen Menschen eine Perspektive in ihrem Betrieb anbieten wollen, erhalten einen Beschäftigungszuschuss. Dieser kann bis zu 75 Prozent des Lohns ausmachen. Der dauerhafte Be­schäftigungszuschuss ermöglicht langzeitarbeitslosen Menschen eine tariflich entlohnte Erwerbstätigkeit und bietet ihnen die Chance ihren Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit zu sichern.

„Für mich gehört zur Würde von Arbeit, dass es für die Arbeit einen Lohn gibt. In einer gerechten Gesellschaft muss Arbeit etwas wert sein“, bestätigte Minister Laumann das Konzept der JobPerspektive. „Ganz besonders wichtig ist für mich, dass die JobPerspektive-Arbeitsplätze nicht nur bei der Öffentlichen Hand und den Wohlfahrtsverbänden entstehen. Wir brauchen diese Arbeitsplätze auch in ganz normalen Betrieben. Und das ist seit April 2008 möglich“, erklärte Laumann.

Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der JobPerspektive-Stellen in Nord­rhein-Westfalen in normalen Betrieben eingerichtet worden. „Das ist für die kurze Zeit, in der das möglich ist, ein beachtliches Ergebnis“, urteilte Laumann. „Aber damit will ich mich nicht zufrieden geben: Ich setze mich auch in der aktuell schwierigen Situation mit aller Kraft dafür ein, dass noch mehr Menschen diese Chance bekommen. Denn für viele Menschen kann die Konjunktur laufen wie sie will. Sie haben keine reellen Chancen, in den regulären ersten Arbeitsmarkt eingegliedert zu werden.“

Die JobPerspektive wurde im Oktober 2007 bundesweit eingeführt. Diese Art der Förderung stellt einen Paradigmenwechsel in der Arbeitsmarktpolitik dar, der erstmalig eine unbefristete Förderung ermöglicht. Vorausgegangen ist in Nordrhein-Westfalen das Modell „Kombilohn NRW“, das Minister Laumann 2006 einrichtete.

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