Bilanzgespräch „Teilhabe für alle“ in Havixbeck

19. November 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Jeder soll selbstbestimmt und in Würde leben“ / Bilanzgespräch „Teilhabe für alle“ in Havixbeck

Rund 300 Gäste waren der Einladung von Sozialminister Karl-Josef Laumann zu einem Bilanz­gespräch über das Landesprogramm „Teilhabe für alle“ in das Stift Tilbeck in Havixbeck gefolgt. „Alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sollen ihr Leben selbstbestimmt und in Würde gestalten und leben können“, sagte Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Rund 300 Gäste waren am Donnerstagabend (19. November 2009) der Einladung von Sozialminister Karl-Josef Laumann zu einem Bilanz­gespräch über das Landesprogramm „Teilhabe für alle“ in das Stift Tilbeck in Havixbeck gefolgt. „Alle Menschen in Nordrhein-Westfalen sollen ihr Leben selbstbestimmt und in Würde gestalten und leben können“, sagte Laumann.

Deshalb hat die Landesregierung 2007 das behindertenpolitische Programm „Teilhabe für alle“ ins Leben gerufen. „Denn eines ist klar: Menschen mit Behinderungen brauchen die bestmögliche Unterstüt­zung, damit sie an der Gesellschaft, an Bildung und Arbeit teilhaben können“, so der Minister. Das Programm, das über insgesamt vier Jahre bis 2010 läuft, wird ständig weiter entwickelt. Allein dieses Jahr kamen so sieben neue Projekte hinzu. Damit umfasst „Teilhabe für alle“ insge­samt 59 Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Arbeit, Bildung und Familie, Wohnen sowie Abbau von Barrieren. Für 2009 sind dafür mehr als 186,4 Millionen Euro eingeplant. „Mit einer Behinderung leben zu müssen, das heißt für viele immer noch, sich einschränken zu müssen, nicht mehr am Leben so teilhaben zu können, wie man es gewohnt war oder sich wünscht“, sagte der Minister.

Das Landesprogramm soll der besonderen Lebenssituation beispiels­weise von Blinden, Gehörlosen und behinderten Kindern, Rechnung tragen und gleichzeitig neue Akzente bei der beruflichen Eingliederung von Behinderten setzen. Außerdem steht der weitere Ausbau der Barrierefreiheit auf dem Plan, genau wie auch die Entwicklung neuer Konzepte für die Wohn- und Lebenswelt. „Bewährtes wird fortgesetzt, Neues in Angriff genommen“, fasste Laumann die vielfältigen Bereiche zusammen. „Dabei stehen die Schwerpunkte im Leben behinderter Menschen immer im Vordergrund. Teilhabe muss sich erstrecken auf die Arbeit, auf Bildung und Familie, auf das Wohnen und auch den Ab­bau von Barrieren“, so der Minister.

„Wir sind 2007 als etwas Einmaliges gestartet – daran hat sich bis heute nichts verändert. Kein anderes Bundesland hat ein vergleichbares Pro­gramm für behinderte Menschen über alle Ressorts und Politikfelder hinweg“, sagte Laumann. In gemeinsamen Gesprächen wie dem in Havixbeck sollen auch „fremde Welten“ zusammengebracht werden. „Es ist wichtig, dass sich überall etwas bewegt: Nicht nur in der Sozialpolitik, sondern beispielsweise auch im Wohnungsbau oder in den Medien“, so der Minister. Deshalb gibt es auch gemeinsame Projekte mit anderen Ministerien wie beispielsweise dem Bauministerium.

Es gibt aber, trotz vieler guter und richtiger Entwicklungen, nach wie vor noch viel zu tun in der Behindertenpolitik. „Dafür sind diese Gespräche – mittlerweile gab es 17 solcher Runden – sehr wertvoll. Denn ich will nicht von einem Schreibtisch im Ministerium aus Politik machen, sondern möchte wissen wo der Schuh drückt, welche Anliegen und Probleme die Menschen vor Ort haben“, sagte Laumann.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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